Startseite Startseite » Top-News » WARNUNG Teil 2: Sockel 1155 Pins nehmen Schaden beim Übertakten! UPDATE 2: Offizielle Bestätigung


WARNUNG Teil 2: Sockel 1155 Pins nehmen Schaden beim Übertakten! UPDATE 2: Offizielle Bestätigung

Anzeige:
intel

Was wir bisher wissen ist, das erste User sich über Ausfälle von Sandy Bridge Prozessoren beschweren, siehe hier. Heute kommt die nächste Negativ Meldung, die davor warnt, das der neue Sockel beim Übertakten Schaden nehmen könnte, so wie es auch einst beim Sockel 1156 war.

Damals fielen einige Mainboards mit Sockel 1156 nach Übertaktungen in einem gewissen Zeitrahmen aus. Gründe waren hier eine erhöhte Spannung, die Lichtbögen verursachte und es deshalb auch zum Kurzschluss des Systems führen konnte. An den Pins konnte man entsprechenden Schäden sehen. TechReaction konnte dies aktuell auch bei Sockel 1155 nachweisen, getestet mit Gigabytes GA-P67A-UD4 und GA-P67A-UD7.

Gut zu sehen auf den Bildern ist, das tatsächlich einige Pins entsprechenden Schaden genommen hat. In der Szene heißt dies “Socket burn”, wie eben damals beim Sockel 1155.

TechReaction hat unterdessen Kontakt mit Gigabyte aufgenommen. Eine Antwort gibt es noch nicht.

Es bleibt abzuwarten, ob auch andere Mainboards betroffen sind. Auftreten soll dies aber nur bei deutlich höheren Spannungen und gleichzeitig viel OC, jedenfalls bis jetzt. Wer weiß ob auch andere Situationen entsprechende Schäden auf die Dauer verursachen werden.

Quelle

Update:

Noch immer liegt kein Gigabyte Statement vor, trotz Anfrage mit Bildern bei Gigabyte.
Zu erwähnen wäre aber nochmals explizit, das nur das UD4 den Sockel Burn aufgewiesen hat. Das UD7 von Gigabyte wurde zwar erwähnt, hat aber keinen Sockel Burn aufgewiesen.

Das defekte UD4 Board wurden mittlerweile an Gigabyte geschickt.
Wie auch bei früheren Sockel 1156 Boards, ist im Falle der oben erwähnten Gigabyte Sockel 1155 Boards der Sockel Hersteller Foxconn. Wenn nun ein allgemeiner Fehler mit einem Sockel Bauteil von Foxconn vorliegt, wie früher wie Sockel 1156, müsste auch das UD7 dies aufweisen, hat es aber nicht, zumindest noch nicht.

Ob es jetzt ein allgemeiner Fehler oder nur ein Fehler beim UD4, kann ohne eine Antwort Gigabytes nicht genau gesagt werden.

Wenn diese eintrifft, gibt es ein Update.

Update 2:

Gigabyte hat nun offiziell bestätigt, das beim o.g. UD4 Mainboard ein Sockel Burn vorliegt. Auslöser war ein nicht näher genanntes Sockel Bauteil.

Allerdings, so Gigabyte, habe das Board bereits vor Eintreffen bei TechReaction den Schaden aufgewiesen. Der Schaden war bekannt, dennoch wurde das Board versehentlich an TechReaction zum Testen geschickt. Das würde erklären, warum nur das UD4 betroffen war und das fast baugleiche UD7 nicht.

Gleichzeitig betonte Gigabyte, das die P67A-UD4 Serie nicht von diesem Problem betroffen sein soll. Alle Mainboard werden bei Gigabyte ausführlich getestet, dazu gehören auch Tests unter nicht ganz normalen Bedingungen mit zudem sehr hohen OC. Das Problem sei bei Gigabyte nicht aufgetreten und daher sollte man den o.g. Vorfall als Einzelfall bewerten.

Gigabyte untersucht aktuell den Vorfall, warum das Mainboard überhaupt beschädigt wurde und warum das Mainboard dennoch an Tester gelangen konnte.

Hier die offizielle Gigabyte Stellungsnahme:

Wenn es wieder was neues gibt, erfahrt ihr es hier.

Quellen:
- bit-tech.net
- techreaction.net


Kommentare (13)


Registriert seit:
19.8.2008
Beiträge:
28248
Jup, wenn es was neues gibt, poste ich es.

Registriert seit:
8.12.2008
Beiträge:
4306
waren damals bei Sockel 1156 nicht hauptsächlich Foxconn Boards betroffen?
Also Boards mit Foxconn Sockel.

Registriert seit:
19.8.2008
Beiträge:
28248
Es waren Foxconn Boards und Bauteile von Foxconn. Irgendeins oder irgendwelche Sockel Bauteile wurden bei Foxconn hergestellt. Die waren Bestandteil des Sockels und wurden also von jedem Hersteller verbaut. So meine ich war das gewesen.

Registriert seit:
28.10.2010
Beiträge:
323
VORSICHT! tief schwarzer Humor!

"... Warn wohl Selbstmord-Mainboards?! "

Ne mal zum Thema. Es muss an den Kontaktflächen liegen, weil ja für einen Spannungsüberschlag erstmal eine hauchfeine Unterbrechung vorhanden sein.
Woran lags denn damals?

Registriert seit:
19.8.2008
Beiträge:
28248
Hier steht es im Detail:

http://www.pcmasters.de/hardware/rev...ses-eisen.html

Also von damals mit Sockel 1156.

Registriert seit:
8.12.2008
Beiträge:
4306
Wusst ichs doch.
Das warn damals nämlich hauptsächlich bzw. fast ausschließlich Boards mit Foxconn Sockel.
Die Hersteller die ihre Sockel von einer anderen Firma bezogen haben, hatten diese Probleme nicht bzw. nicht in dem Ausmaß (1-2 Boards die mal defekt sind rechne ich mal nicht mit).

Registriert seit:
28.10.2010
Beiträge:
323
THX a lot.

Also einfach Materialermüdung durch zu hohe Strombelastung die dazu führte, dass einige Pins nicht richtig Kontakt hatten. Die Lösung waren neue Kontakte.

Zum glück sinds nicht die CPU's .. das wär teuer geworden für Intel.

Registriert seit:
19.8.2008
Beiträge:
28248
Update oben

Registriert seit:
19.8.2008
Beiträge:
28248
Update 2 oben.

Registriert seit:
15.2.2008
Beiträge:
4534
Schaden war bekannt, Mainboards werden auf Herz und Nieren getestet...

Letztere Aussage glaube ich ja, auch wenn ich von GA generell mal überhaupt nichts halte weil sie, zumindest bei den Boards (5^^) die ich gekauft habe, einfach nur Schrott und möchtegern OC Krams zusammen basteln, aber der Schaden war bekannt???
Über was streiten wir denn hier? Über GA die vermeintlich bekannte schadhafte Boards an Tester schicken oder über GA die sich einfach nicht bewusst waren dass die Boards fehlerhaft waren?
Ja na klar, das Problem wird nicht nur GA betreffen, aber der Aussage wie oben genannt (die von GA) glaube ich so sehr wie die ständigen politischen Aussagen und Versprechen (nebenbei seit 40 Jahren dieselben^^) unserer Parteien...
Natürlich macht GA genau die Aussage wie eben oben genannt, sicher sagen die nicht:

"Oh verdammt, haben wir nicht gemerkt..."!

Tsssss

Und ob GA, Intel, nVidia, AMD oder sonstwer, die Aussage wäre im Kontext genau dieselbe gewesen....

Kommentar schreiben


Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben.