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OCZ – Vertex 3 mit brandneuem Sandforce Controller, und Deneva 2

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Die größte Neuerung der SSDs ist wohl die SATA 3 Schnittstelle, mit der die neuen Datenträger fast die doppelte Geschwindigkeit einer SATA 2 SSD der letzten Generation erreichen sollen.
Bis zu 550MB/s sollen möglich sein.


Die neue Vertex 3 Serie kommmt in mehreren Varianten auf den Markt.
Die SSDs für Endkunden erhalten den brandneuen Sandforce 2281 Controller und normalen 25nm MLC Flashspeicher.
Sie sollen in 64-512GB erscheinen und eine sequentielle Lese- und Schreibrate von 550MB/s bzw. 525MB/s erreichen, sowie 60.000 IOPS bei 4K random write.
Die Modelle sollen sowohl als 2,5″, wie auch als 3,5″ Versionen erhältlich sein.

Die Verfügbarkeit soll bereits in diesem Monat gewährleistet sein, in KW11 könnten erste Modelle an die Distributoren gehen, erste Tests bei uns wird es vermutlich ab Mitte April geben, dann will uns OCZ vermutlich ein Testmuster zusenden.

Der Sandforce 2281 Controller wurde am Dienstag exclusiv auf der CeBIT vorgestellt, und ist vorerst auch nur für OCZ SSDs verfügbar.

Für Unternehmenskunden bietet OCZ wieder die Pro und EX Varianten an.
Beide werden mit Sandforce 2582 Controller bestückt und erreichenn die gleichen sequentiellen Datenraten, wie die Endkunden Modelle.
Auch die Speichertypen unterscheiden sich.
Während die Pro Variante mit MLC bzw. eMLC Speicher daherkommt, kann die EX Version SLC Speicher vorweisen.
Auch die Geschwindigkeit der Ein- und Ausgabebefehle liegt etwas über den Normalkunden Modellen.
Die Vertex 3 Pro erreicht 70.000 IOPS, die EX SSD sogar 80.000 IOPS bei 4K random write.
Beide Modelle kommen mit 64-512GB Speicher auf den Markt, von denen allerdings nur 50-400GB nutzbar sein sollen.

Ein Test der Vertex 3 Pro war auch zu sehen darin erreichte die SSD folgende Werte:

Eine weitere SSD Serie von OCZ stellt die Deneva 2 Reihe dar.
Auch sie sind für Unternehmenskunden gedacht und können von der Speichermenge und -art auf den Anwendungsbereich zugeschnitten werden.
Die Deneva 2 SSDs kommen einmal als SATA 3 und einmal als SAS Versionen auf den Markt, die allerdings beide mit Sandforce Controllern bestückt werden.
Währned die normale Deneva 2 SSD jedoch von der Geschwindigkeit in etwa der Vertex 3 EX entspricht, erreicht die SAS Version nur 500MB/s sequentielle Lese- und Schreibrate und 60.000 IOPS. Offenbar hat die SSD mit bereits mit dem verbauten SAS Interface zu kämpfen.

Nur die kleine Deneva 2 mSATA tanzt etwas aus der Reihe.
Sie hat feste Speichergrößen von 32-128GB mit MLC Chips und erhält auch einen kleineren Sandforce Controller, den 2141.
Daher kommt sie auch nicht ganz an die Leistung der aktuellen SATA3 Modelle heran, erreicht aber immerhin die Leistung der guten Modelle aus der SATA 2 Generation.