Startseite Startseite » Top-News » IFA 2011 – Tablets


IFA 2011 – Tablets

Anzeige:

Seit der Veröffentlichung des ersten iPads sind Tablets in aller Munde und jeder Hersteller versucht mit dünneren, schöneren. schnelleren, kompatibleren, einfacher zu bedienenden Geräten die Gunst der Kunden zu erringen.
So auch dieses Jahr auf der internationalen Funkausstellung in Berlin.
Marktführer in diesem Gebiet, aber auch Neueinsteiger stellten nun ihre neuen Prachtstücke vor. Hier die Wichtigsten im Überblick.

Toshiba AT200

Toshiba AT200

Das neue Schmuckstück aus dem Hause Toshiba ist vor allem auf sein flaches Design und geringes Gewicht stolz. Mit nur 7,7mm Dicke und einem Gewicht von 558 Gramm, stellt es eines der dünnsten und leichtesten Tablets überhaupt dar.
Klein ist es jedoch nicht. Mit einer 10,1″ Diagonale und einem Display, welches mit 1280×800 Bildpunkten auflöst, kann man auch am Sofa bequem in Netz surfen.
Mit microUSB, microHDMI, sowie einem microSD-Karten Einschub – über welchen sich der integrierte 64GB Speicher erweitern lässt – verfügt das Tabet über alle wichtigen aktuellen Anschlussmöglichkeiten, eine 2MP Frontkamera sowie eine 5MP Kamera für die Rückseite runden die Ausstattung ab.
Mit der Außenwelt lässt sich das AT200 über die gängigen Wege, WLAN, Bluetooth, sowie UMTS verbinden.
Für ausreichend Geschwindigkeit ist durch den 1,2 GHz schnellen Prozessor Omap 4430 aus dem hause Texas Instruments ebenfalls gesorgt.
Dieser hebt sich mit seiner Leistung sogar von den aktuellen Spitzentablets wie dem Motorola Xoom oder dem Samsung Galaxy Tab 10.1 und 8.9 ab.
Erscheinen soll das Tablet bereits mit der neuesten Tablet-Version von Googles Betriebsystem Android 3.2.
Zu den Preisen schweigt sich Toshiba bisher leider aus, das WLAN Modell soll aber bereits ab Herbst und die UMTS Version zu Weihnachten verfügbar sein.

 

Sony Tablet-S und Tablet-P

Lange Zeit hatte Sony zu den wenigen Herstellern gehört, die sich dem Boom der Tablet-Industrie entzogen haben. Doch diese Zeiten sind nun vorbei.
Mit dem Tablet-S und Tablet-P will nun auch der japanische IT-Konzern sein Stück vom Kuchen abhaben.

Tablet-S

Das 9,4″ große Tablet-S soll mit seiner Form an eine Zeitung erinnern und dadurch auch komfortabel in der Hand liegen.
Die Ausstattung des Tablets fällt mit miniUSB und SD-Kartenslot etwas anders als bei der Konkurrenz aus. Denn gerade über SD-Karte lässt sich der Speicher des Tablets – im Gegensatz zu den ,bei Tablets häufig verwendeten, microSD Karten – um bis zu 64GB erweitern (microSD 32GB).
Die beiden Kameras fallen mit jeweils 0,3MP und 5MP auf Vorder- und Rückseite jedoch nicht ganz so üppig aus, wie bei der Konkurrenz (meist 2MP Frontkamera).
Über WLAN, Bluetooth und UMTS lässt sich das Gerät vernetzen und kann über seine IR Schnittstelle sogar als Fernbedienung für heimische Elektronik-Geräte, wie Fernseher oder DVD-Player verwendet werden – entsprechende Anwendungen vorrausgesetzt.
Ein deutliches Unterscheidungsmerkmal zu einem Großteil der Konkurrenz ist die deutlich angepasste Android Oberfläche. Nicht viele Hersteller machen sich aktuell die Mühe die Standardoberfläche mit eigenen Designs und Ideen zu bestücken.
Das Tablet-S wird zu nächst ab September mit 16GB und Android 3.1 für knapp 480€ zu haben sein, eine 32GB Variante soll wenige Wochen später für 100€ Aufpreis folgen.
UMTS gibt es beim Tablet-S nur in Verbindung mit einer 16GB Version, die dann im November mit Android 3.2 erscheinen wird und 600€ kosten soll.

Tablet-P

Der kleinere Bruder des Tablet-S, das Tablet-P erinnert mit seinen zwei Displays  entfernt an den Nintendo DS.
Beide 5,5″“ Touchscreens lösen mit jeweils 1024×480 Bildpunkten auf und werden als ein ganzer Bildschirm angesteuert.
Der Vorteil dieses, in der Mitte geteilten, Bildschirms liegt darin, dass sich das Tablet-P zusammenklappen und somit in Brillenetui-Größe verstauen lässt.
Zum erweitern des Speichers steht ein microSD-Kartenslot bereit, der auch gleich mit einer 2GB Karte bestückt ist.
Wie sein großer Bruder, kann auch das Tablet-P über WLAN, Bluetooth und UMTS angebunden werden.
Auch die Kameras stehen mit ihren 0,3MP und 5MP dem Tablet-S in Nichts nach.
Der Preis des Tablet-P mit Android 3.2 soll sich auf 600€ belaufen.
Ab Ende November wird es auf dem deutschen Markt erscheinen.

In beiden Tablets verrichtet der NVidia Chip Tegra 2 bei 1 GHz sein Werk, welcher als Standard-Chip für Android 3 Tablets gilt.
Ebenfalls für beide Geräte werden diverse ältere Playstation Spiele zum Zeitvertreib verfügbar sein. Beim Tablet-P wird dabei der untere Bildschirm als Gamepad verwendet.

 

Samsung Galaxy Tab 7.7

Galaxy Tab 7.7

Neben dem neuen Galaxy Tab 8.9 mit Unterstützung für den neuen Mobilfunkstandard LTE, stellt Samsung ein weiteres großes Highlight auf der IFA vor, das Galaxy Tab 7.7.
Mit seinen 7,7″ mag das Tablet vielleicht eher an ein überdimensioniertes Smartphones erinnern, viele Verbraucher finden diese Größe hingegen offenbar recht angenehm, da sich das Tablet so auch etwas einfacher verstauen lässt, als seine 10″ Kollegen.
Die große Neuerung des Tablets liegt jedoch nicht in seiner Displaygröße, viel mehr in der Displaytechnik, denn das Galaxy Tab 7.7 ist das erste Tablet mit einem 7,7″ Super AMOLED Plus Display, welches mit 1280×800 Bildpunkten auflöst und damit auch das erste Gerät, welches ein OLED Display dieser Größe in den Massenmarkt bringen will.
Mit 7,9mm Dicke und einem Gewicht von 335g liegt der Südkoreaner auch durchaus gut in der Hand.
Im Gegensatz zu den beiden großen Brüdern Galaxy Tab 8.9 und 10.1 wird das Galaxy Tab 7.7 einen microSD-Kartenslot beherbergen, leider wurde auf einen USB- oder HDMI-Anschluss aber weiterhin verzichtet. Diese müssen dann voraussichtlich – ähnlich wie beim iPad – über zusätzliche Adapter nachgerüstet werden.
Ebenfalls zum Gerät gehören natürlich die Unterstützung von WLAN, Bluetooth, sowie UMTS (HSPA+) und LTE.
Auch Samsung legt bei seinen Tablets seit geraumer Zeit die eigene Oberfläche Touchwiz über die Standardoberfläche von Android, in diesem Fall Android 3.2.
Als Chip kommt ein, von Samsung nicht näher spezifizierter, 1,4GHz Dual Core Prozessor zum Einsatz. Dabei Handelt es sich vermutlich um ein Mitglied der Omap 4 Reihe von Texas Instruments.
Über Preis und Verfügbarkeit schwieg sich Samsung bisher noch aus, es ist aber davon auszugehen, dass man das Tablet noch zum Weihnachtgeschäft in den Läden sehen will.

 

Archos G9

80 G9 & 101 G9

Wie wir bereits berichteten, stellte nun auch Archos die neuen Tablets der G9-Reihe vor.
Dabei ist stehen nun auch die Preise fest, die zu Anfang noch etwas unglaubwürdig klangen.
So sollen die Tablets nun in je drei Versionen auf den Markt kommen und zwar jeweils mit 8GB, 16GB und 250GB (mit Festplatte) internem Speicher.
Die 8″ Variante soll dabei für 250€ (8GB), 280€ (16GB) und 330€ (250GB) zu haben sein, der 10″ große Bruder für 300€ (8GB), 350€ (16GB) und 400€ (250GB).
Damit zeigt Archos, dass gute Leistung nicht immer mit einem hohen Preis einhergehen muss.