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AVM – Neue Fritz!-Produkte fürs Heimnetz

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Auf der Cebit stellte AVM gleich mehrere Neuerungen vor.
In der Software wurde die Kindersicherung nun erweitert, sodass auch Webseiten und -anwendungen gefiltert werden können.
Außerdem können die Fritz!Box Router nun auch nicht nur als DECT Basis Station, sondern auch als DECT Repeater eingesetzt werden.
Hinzu kommen noch mehrere andere Änderungen, die sich alle bei AVM nachlesen lassen.
Interessant sind jedoch auch die neuen Produkte, mit denen AVM das Heimnetzwerk bereichern will.
Hier im Bild sind bereits die meisten davon zu sehen.

Fangen wir mit dem neuen WLAN Repeater an.
Auf den ersten Blick bietet er nichts, was der alte nicht auch könnte.
WPA2 Verschlüsselung, WLAN nach 802.11a/b/g/n Sandard in 2,4GHz und 5GHz.
Der neue Repeater 300E hat allerdingss auch etwas, was sein Vorgänger nicht hatte, nämlich einen Gigabit-Port, an den sich auch weitere Geräte wie Drucker, TVs etc. ans Heimnetzwerk anschließen lassen.
Ob sich dieser Fortschritt lohnt muss jeder für sich selbst beantworten könne.
Für 90€ soll der Repeater ab April in den Handel kommen.

Was man bei AVM bislang vergeblich gesucht hatte, war die Möglichkeit Daten über das heimische Stromnetz zu verschicken.
Doch dem will AVM nun abhelfen. Mit dem neuen Fritz!Powerline 500E Adapter, können Daten mit bis zu 500MBit/s über die Steckdose ausgetauscht werden.
Dabei werden die Daten mit 128Bit AES verschlüsselt.
Die neuen Adapter arbeiten nach dem Standard IEEE P1901 der zum kommenden Standard HomePlugAV 2 kompatibel ist und sollen noch im 2 Quartal erhältlich sein.
Zum Preis schweigt sich AVM jedoch noch aus.

Auch ein neues DECT Telefon hat AVM entwickelt.
Technisch entspricht es dem, bereits seit Längerem erhältlichen, MT-F.
Die große Neuerung betrifft ausschließlich das Design, durch welches das Telefon auch bei längeren Telefonaten bequemer in der Hand liegen soll.
Da Telefon ist bereits seit Ende Februar für rund 52€ erhältlich und wird wohl über Kurz oder Lang das Fritz!Fon MT-F ersetzen.

Auch das Fritz!Box Segment wird mit drei neuen Modellen aufgewertet.

Die Fritz!Box Fon WLAN 7330 stellt eine „abgespeckte“ Variante der 7390 dar (im Bild oben Links zu sehen).
Der interne NAS-Speicher wurde etwas verkleinert, die Anschlussmöglichkeiten um einen Telefonanschluss gekürzt.
Auch den 5GHz WLAN Betrieb beherrscht die 7330 Version nicht.
Wer sich sagt das alles nicht unbedingt zu benötigen, der kann mit der Fritz!Box Fon WLAN 7330 sich ab dem 2. Quartal für 150€ einen rundum sorglos Router holen.

LTE ist die Zukunft vor allem in vielen ländlichen Gebieten und daruf bereitet sich auch AVM vor.
Mit der Fritz!Box 6840 LTE (im Bild in der Mitte zu sehen) hat AVM den ersten LTE Router im Programm der mit bis zu maximal 100MBit/s im Donwload und 50MBit/s im Upload richtig flott unterwegs ist.
Mit dabei sind natürlich auch wieder der Netzwerkspeicher, eine Telefonanlage mit DECT, WLAN N und Gigabit Ethernet-Anschlüssen.
Die Router finden auch bereits Verwendung, da AVM in München ein Pilotprojekt von O2 unterstützt bei dem erste Kunden bereits Erfahrungen mit LTE sammeln dürfen.
Wann der allgemeine Markstart erfolgt ist noch genauso unbekannt wie der Preis.

Kabel wird für viele Internet-Nutzer immer interessanter.
Niedrige Preise und hohe Datenraten sprechen für sich.
Auf diesen Trend reagiert nun auch AVM.
Mit der Fritz!Box 6320 Cable erweitert AVM die hauseigenen Router mit integriertem Kabelmodem.
Dank unterstütztung des Kabelstandards EuroDocsis3 unterstützt auch der 6320 Geschwindigkeiten von bis zu 220MBit/s.
Allerdings hat der 6320 im Gegensatz zu seinem, seit einigen Monaten erhältlichen, großen Bruder 6360 nur einen Gigabit-Anschluss (der 6360 hat davon vier), auch unterstützt er nicht die 5GHz Übertragung des WLA-Netzwerks.
Preise nannte AVM zwar noch nicht, der Router soll allerdings ab dem 2. Quartal verfügbar sein.