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    L.F.C. 8 Avatar von Maskulin
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    Standard Creative X-Fi vs. Auzentech X-Fi Prelude vs. Auzentech X-Fi Forte

    Test: Creative X-Fi vs. Auzentech X-Fi Prelude vs. Auzentech X-Fi Forte von Maskulin


    Vorwort:


    Ich möchte hier noch folgendes erwähnen:

    Alle Meinungen von mir sind wirkliche Praxiserfahrungen. Keine Karte wird von mir bevorzugt.

    Desweiteren sind meine Ergebnisse nicht auf jedem System reproduzierbar. Während die eine Karte bei mir so klingt, kann sie woanders ganz anders klingen. Daher bitte ich Euch, meine Erfahrungen nicht auf Euer
    System zu reproduzieren.

    Außerdem kommt es nicht nur auf die Karte selber an, sondern am meisten auf das Boxensystem. Deshalb möchte ich weiter erwähnen, dass mein Z5500 im Test, gerade bei der Auzentech, limitiert. Auf einem höherwertigen
    Heimkinosystem (was das Z5500 nicht ist, sondern ein reines PC/Gaming Set) klingen gerade die Auzentech nochmals anders, bzw. sind die Unterschiede dort noch intensiver.

    Für alle Karten verwende ich dieselben Einstellungen und vergleichbare Treiber. Diese schreibe ich immer bei.

    Eine X-Fi Titanium und X-Fi Xtreme Audio lasse ich außen vor, denn ggü. einer Titanium klingt eine PCI Creative X-Fi mit Forte Treiber viel besser. Daher sind alle Aussagen von mir in Bezug auf Creative X-Fis
    nur auf die PCI Versionen bezogen. Die Titanium ist deswegen nicht schlecht, zumal sie sogar einige Vorteile ggü. PCI Karten hat.

    Eine Xtreme Audio ist keine richtige x-Fi, sondern sie hat einen Audigy Chip. Zwar hat sie X-Fi Features wie SVM, Crystalizer, aber bei ihr geht nur EAX4, kein DDL/DTSC und kein Forte/Prelude Treiber.
    Die Xtreme Audio braucht eigene Treiber und Software! DK Treiber und Softwares wie im X-Fi Support Pack laufen nicht!
    Wenn möglich, solltet ihr die Xtreme Audio meiden und gleich zur Xtreme Music greifen.

    Desweiteren möchte hier auch keine Expertenaussagen treffen und mit Fachwörtern um mich werfen. Das soll ein ganz normales Userreview werden.
    Auch Benchmarks werde ich nicht durchführen, da mir dazu die Zeit fehlt. Sprich ich schreibe nicht, in Crysis erreicht die Creative xx Fps, die Auzentech xx Fps etc., sondern treffe allgemeine Aussagen.
    Bei der Auzentech habe ich Benchs angehängt, die von einem Test im Internet stammen. Diese sollen nur die generelle Leistung einer Auzentech ggü. einer Creative verdeutlichen.

    Wohlgemerkt habe ich bei Medien wie mp3s etc. darauf geachtet, welche mit einer hohen Bitrate zu nehmen.

    Wer hier erwartet, dass detaillierte Messungen durchgeführt werden bzw. detaillierte Fachaussagen, ist hier falsch. Schaut Euch dann lieber Tests der einzelnen Produkte im Internet an.

    Einen Test wie hier, also Creative X-Fi vs. Auzentech X-Fi Prelude vs. Auzentech X-Fi Forte werdet ihr aber so nicht direkt finden.

    Allen anderen wünsche ich viel Spaß. Evtl. Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen.

    Feedback ist erwünscht. Wer ebenfalls eine Auzentech hat und vorher eine Creative, kann gerne seine Meinungen hier posten. Und auch Xonar Leute dürfen gerne hier ihre Meinung äußern.

    Vieleicht ist es zudem bald möglich, die X-Fi Home Theater HD mit aufzunehmen. Ich werde versuchen, wenn ein Kumpel diese haben sollte, mir die mal für einen Tag zu organisieren, sofern sich wirklich ein
    Kumpel von mir diese holt und dies gestattet.

    Oder eine von Euch postet hier seine Meinung, wenn er diese hat.

    In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß und hoffe, dass mein Test Euch gefällt.

    Los geht es:




    Generelle Creative/Auzentech Einstellungen:


    - 5.1 Lautsprecher
    - Bass Crossover Frequenz: 80 Hz
    - + 15db Subwoofer Verstärkung
    - Sub Level: 100%
    - Crystalizer 70% (bei MP3s)
    - SVM aktiviert
    - CMSS3D: Stereo Surround, 50% (bei DD&DTS Material deaktiviert)
    - 24 Bit/96khz


    Allgemeine Infos Testumgebung:


    - Z5500 Analog und Digital (bei Digital mit DDL/DTSC und über Frontpanel) angeschlossen
    - Windows 7 Codecs + x64 Components
    - ArcSoft Total Media Theater Platinum Edition (Bei Analog 5.1 Einstellung; bei Digital SPDIF-OUT Einstellung)
    - Windows 7 RTM x64
    - Hadware siehe mein Profil


    1)
    Creative X-Fi (Platinum Fatal1ty Champions Series):
    - Treiber: DK X-Fi Forte 2.20.0001 Final
    - Apps: DK X-Fi Support Pack 2.0 Apps


    Anmerkung:

    Ich verwende im Test der Creative X-Fi den DK X-Fi Forte Treiber. Warum? Dieser ist deutlich besser als jeder andere Creative Treiber und fügt der Creative X-Fi eine wesentlich besseres Surround-Feeling zu,
    denn immerhin basiert er komplett auf Auzentech Treiber. Die Unterschiede ggü. Creative Treiber sind teils mehr als deutlich, gerade über Digitalverbindung, wo eine Creative mit Forte Treiber deutlich auf eine
    Auzentech aufholt. Dazu später mehr.

    Wer genauere Unterschiede des Forte Treibers wissen will, schaut bei uns im entsprechenden Thread.

    Mittlerweile gibt es auch von DK einen Prelude Treiber für Creative Karten, basierend auf dem neusten Auzentech Prelude Treiber. Diesen aber konnte ich nicht mehr mit rein nehmen, da meine Creative da schon
    weg war. Generell sollte es aber keine großen Unterschiede geben.



    Analog (6 Channel Direct am Z5500):


    Die größte Schwäche der X-Fi heißt Analog Verbindung. Man schaue sich nur die Karte an und man schon sieht man den Unterschied ggü. Auzentech Karten. Alleine die verbauten Teile lassen darauf schließen,
    das Creative dort gespart hat.

    Selbst ein Forte Treiber mag da zwar ein wenig mehr rausholen können, aber gerade die Wandler sind ein Witz ggü. den Auzentech Wandlern. 2 Wandler insgesamt besitzt die Creative x-Fi und die sind nicht
    gerade die besten am Markt.


    Wer nur zockt und seine Creative analog betreiben will, kann ruhig zuschlagen. In Spielen ist die Creative X-Fi nun mal das Maß aller Dinge. Der X-Fi Chip nimmt der CPU viel Arbeit ab. EAX 5 Advanced HD
    kann jede X-Fi, außer Xtreme Audio. Das sorgt für ein Ultra Realistisches Spielgefühl, sofern es EAX 5 Spiele gibt. EAX 4 gibt es einige und auch "nur" mit EAX 4 weiß die Creative zu überzeugen.

    Der Forte Treiber gibt holt auch in Games mehr Power aus der X-Fi raus, als jeder andere verfügbare Treiber. Spielen klingen sehr gut, kein Wunder, dafür ist die X-Fi quasi geschaffen.

    Im Falle hat einer Fatal1ty Version hat man zudem noch XRAM, was ich hier aber nicht positiv, noch negativ bewerten will.

    Geht man nun zu Musik und Filmen rüber, klingt eine X-Fi Forte mit Forte Treiber immer noch sehr gut, jedoch nur, wenn man keine Auzentech oder Xonar (habe ich selbst noch nicht Live gehört) mal gehört hat.
    Gerade die Umwandlung zeugt nicht von guter Qualität. Die X-Fi ist meiner Meinung nach da viel zu trocken. Der Forte Treiber hilft selbst da nur wenig. Für Leute, die gerne Musik hören und Videos schauen,
    keine Alternative, höchstens nur für kurze Zeit.

    Das größte Manko von fast 3/4 aller Creative Karten ist der fehlende Dolby/DTS Dekoder. Gerade bei Analog Verbindung macht sich das bemerkbar. Einzig die Xtreme Music unterstützt in allen Chipversionen den
    Dolby/DTS Dekoder. Andere Karten gibt es zwar teilweise mit Dekoder, jedoch sind diese selten bzw. meist nur in Asien oder Amerika zu finden, wenn überhaupt.

    Gerade wenn man Digital in die x-Fi reingeht und dann an seine Analoglautsprecher die Musik weitergeben will, hat man ein Problem: Ohne Dekoder, kein 5.1, nur 2.1! (es sei denn ,das ankommende Material des Digital IN kann von einem Abspielplayer wiedergegeben
    werden, der dann die Dekodierung übernimmt)

    Spielt man eine AC3 Datei ab, ebenfalls nur 2.1 ohne Dekoder, da eine AC3 eine Dolby Digital Datei ist. Hier hilft dann nur noch ein Receiver mit einer Upmix Funktion.


    Ausnahme:


    Eine Ausnahme bildet die Elite Pro. Diese hat ganz andere (und bessere) Wandler als wie jede andere Creative Karte und klingt daher ganz anders bzw. besser. Da ich sie selbst noch nicht gehört habe, kann ich nichts dazu
    sagen, wie diese gegen eine Auzentech abschneidet.



    Digital (über Frontpanel per Toslink):


    Früher das größte Sorgenkind von X-Fi Usern, hat sich die Situation etwas gebessert. Gerade der Forte Treiber über Digital mit DDL/DTSC klingt teils gigantisch für eine Creative X-Fi. DK hat hier wirklich
    alles aus einer Creative X-Fi rausgeholt. Der Unterschied, wenn der Forte Treiber richtig und korrekt läuft, ist teils enorm. Vor allem das Surround Feeling.

    Nachteil: Ohne DDL/DTSC bekommt ihr bei Steroeinhalten nur 2.1! Selbst mit aktivierten CMSS3D bleiben die hinteren Lautsprecher stumm. Weiterer Nachteil: DDL/DTSC gibt es im Falle der PCI X-Fi nicht kostenlos.

    Zudem braucht ihr eine Kreditkarte um das zu erwerben und man darf es nur 16x aktivieren. Bei Filmen mit einer Dolby/DTS 5.1 Tonspur habt ihr natürlich auch ohne DDL/DTSC 5.1, ebenso wie bei AC3 Dateien.

    Noch ein Nachteil: Viele Spiele, gerade native OpenAL Spiele, haben auf einer Creative X-Fi mit aktivierten DDL/DTSC so ihre Probleme. Viele rauschen, stürzen nach paar Minuten ab oder der Sound bleibt ganz stumm.
    Zudem gestattet Creative offiziell nur die Nutzung von DDL 2.0 und DTSC 1.03.00. Neuere Version gibt es aktuell nicht. Aber inoffiziell und dank DK geht auch DDL 3.0 und DTSC 1.03.02.

    Der Vorteil eines Forte Treibers und DDL/DTSC hört man bereits beim ersten nutzen. Die X-Fi klingt, teils gigantisch ggü. Non-Forte Treiber und Non DDL/DTSC.

    Hier sind die verbauten Wandler auf der Creative Karte weniger gefragt, denn die X-Fi schleust die Signale quasi durch zu einem externen Receiver. Da kommt es auf Wandler nicht an, weshalb hier die x-Fi am wenigsten
    an Boden verliert. Ich wage mich sogar aus dem Fenster zu lehnen und behaupte: Die Creative X-Fi klingt unter diesen Bedingungen mit Forte Treiber nur minimal schlechter wie eine Auzentech.
    Wenn der Forte als richtig läuft und genutzt wird, kann er auf Höhe einer Auzen liegen.

    Was besser ist, DDL/DTSC möchte ich hier nicht erläutern. Das muss jeder selber testen. Ich bleibe bei DTSC.

    Schaut ihr nun einen Dolby/DTS 5.1 Film (DDL/DTSC sollte man dort generell ausmachen), muss man sagen, schlecht hört es sich nicht an, denn die x-Fi muss ja nur durch schleifen. Alles andere macht der externe
    Receiver. Aktiviert man X-Fi Features (Crystalizer, SVM, EAX, etc.), greift die x-Fi etwas ein, aber Qualitätsverlust ist nicht großartig da.

    Was mir aufgefallen ist, auch wenn die x-Fi in den digitalen Ablaufprozess nicht gravierend eingreift, das Endmaterial kommt nicht ganz verlustfrei an. Der Sound könnte noch etwas klarer bzw. verlustfreier
    sein. Man merkt das aber nur, wenn man eine andere (höherwertige) Karte probe gehört hat. Eine Auzen wie in meinem Test bringt das Ergebnis trotz gleichen Boxen und Receiver/Dekoder höherwertig rüber,
    jedoch ist der Unterschied nicht Groß, was die Creative aber einzig und alleine dem Forte verdankt. Ohne den glaub ich, wäre der Unterschied grösser.

    Unter Digitalanbidung gibt es viele Vorteile, aber auch viele Nachteile. Optimal ist das immer noch nicht, trotz Forte, aber meiner Meinung nach, insgesamt betrachtet, mind. auf Augenhöhe mit einer Auzen, was
    mich im ersten Moment selber verwundert hat (wohlgemerkt mit Forte Treiber)

    Leider gibt es bei der Creative x-Fi Serie (PCI) keinen nativen Digital IN Eingang. Nur am Frontpanel ist dies möglich, am Slotblech Fehlanzeige. Will man ein Digitales Gerät an die X-Fi anschließen, wie
    TV Receiver und man hat kein Frontpanel, hat man ein Problem. Zudem geht am Digital Out am Slotblech nur 48 khz Abtastung, 96 khz nur über das Frontpanel. Wählt man am Slotblech trotzdem 96 khz aus, bleibt
    die X-Fi komplett stumm.




    Allgemeines:


    Bei Creative X-Fis gibt es viele Softwareeinstellungsmöglichkeiten, außer bei der Xtreme Audio. Die wichtige THX Konsole für 5.1 und 7.1 System ist mit dabei ebenso der CSL.
    Die Software hat sich in der letzten Zeit deutlich verbessert in Sachen Zuverlässigkeit und Stabilität. Außerdem reagiert sie ausreichend schnell.

    Im Falle meiner Platinum gibt es noch ein Frontpanel mit vielen Anschlussmöglichkeiten sowie eine Fernbedienung.

    Leider ist das Slotblech hinten an der X-Fi eine Sache für sich: Zunächst teilen sich Mikro und Digi-OUT einen Anschlussslot. Will man beide verwenden, hat man ein Problem. Zudem geht an sämtlichen PCI X-Fi hinten nur
    48 khz Abtastung am Digi-OUT. Erst mit dem Frontpanel und dessen nativen Digi-OUTs (Coax, Toslink) geht 96 khz.

    Für Moder: Im Falle von Fatal1ty Versionen und der Elite Pro gibt es eine Leuchte auf der Karte, je in Rot (bei Fatal1ty Version und im Fatal1ty Design) und in Blau (Elite Pro).

    Ein natürlicher Vorteil der Creative X-Fi: Es gibt wahnsinnig viele Treiber zu Auswahl. Von den orig., über PAX bis hin zu den legendären DK Treibern, die sich nochmal aufspalten in DK Treiber based on Creative
    Treiber und based on Auzentech Treiber (eine Auzentech Software soll bald auch noch kommen).

    Mit dem Forte Treiber ist zudem möglich, den verbauten XRAM (bei Fatal1ty Versionen) auch im Unterhaltungsmodus zu nutzen, mit einem Registry Trick. Soll aber hier nicht positiv gewertet werden, denn der Sinn
    sei mal dahin gestellt.

    Der Crystalizer: Auch ein Sorgenkind. Je höher, umso unstabiler wir der Sound. Ich kenne keinen, der den Crystalizer auf dauerhaft 100% laufen hat mit einer Creative X-Fi. All zu hoch sollte man ihn nicht
    stellen. Dafür erfüllt der Crystalizer auf jeden Fall seinen Zweck. Gerade MP3s (meist in 16 Bit) werden auf 24 Bit Fidelity Klang hochgesampelt. Und das merkt man.

    Bei Dolby/DTS Filmen stört er dafür.

    SVM arbeitet ebenfalls präzise. Es erkennt versch. Schwankungen der einzelnen Boxen und gleicht diese aus. Bei mir bewirkt SVM Wunder und arbeitet 1A!

    Der Forte Treiber macht einen mächtigen Bass, deutlich mehr wie jeder andere Creative Treiber. Wer gerne Techno/Schranz hört, so wie ich, wird es lieben. Wer aber saubere klare Bässe haben will, wird es nicht
    so gut finden. Klar und sauber ist er nicht, eher aggressiv.

    Dasselbe bei den Höhen und Mitten. Die Mitten sind in Ordnung, die Höhen nicht ganz so klar (Bitte beachtet, das schwankt von Einstellung zu Einstellung und von Boxensystem zu Boxensystem).
    Allerdings ist das generell so bei Creative, da die Karten nicht so sehr auf Video/Musik ausgelegt sind, wo es auf saubere Bässe/Mitten/Höhen ankommt.

    Auch noch zu erwähnen wäre, dass eine Creative X-Fi extrem anfällig ist. Läuft die Karte ohne Probleme, kann sie nach einem Treiberupdate plötzlich anfangen zu mucken. Ein Blick in unser Soundkarten Forum sollte
    genügen, um das zu bestätigen.


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    Geändert von Maskulin (13.08.2009 um 21:07 Uhr)

  2. #2
    L.F.C. 8 Avatar von Maskulin
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    Standard

    Fortsetzung Creative X-Fi:

    Das Frontpanel der Platinum Fatal1ty Ch. Series bekommt von mir die Note 1! Zwar sieht es bescheiden aus, aber die Anschlüsse können sich wirklich sehen. Da hat sich Creative wirklich was bei gedacht.
    Trotz ihres harmlosen Aussehens finde ich das besser wie das der Titanium Reihe, dafür sieht deren Frontpanel besser aus. Leider kostet das Frontpanel zu viel, wenn man es nachkaufen will.



    Support und Bugs:


    Bei Creative auf jeden Fall erwähnswert ist der teils miserable Support. Was Creative manchen Kunden bei Supportanfragen schickt, ist Teil unter Sau.

    Die Treiber (orig. Creative) sind auch nicht so das wahre, obwohl es schon mal viel schlimmer war.

    Noch immer gibt es in Creative Treiber einige Bugs, die entweder bis heute nicht gefixt wurden, bzw. nur von DK gefixt wurden.

    Ein Bug thront über allen: Der Nforce Bug. Gerade NF4/5 und teilweise 6 Nutzer können da ein Lied von singen. Stand heute ist: Der Bug ist offiziell nicht gefixt und wird es wohl auch nicht.
    Einzige Ausnahme: Der Forte Treiber von DK, der den Bug teilweise fixt, denn der Forte basiert auf Auzentech Treiber und deren Treiber haben diesen Bug nicht. Allerdings wird der Bug durch den Forte Treiber
    auch nicht vollständig gefixt.



    Mein Fazit:


    Eine Creative X-Fi solltet ihr Euch holen, wenn

    - ihr generell keine 130 Euro+ für eine Auzentech X-Fi ausgeben wollt
    - ihr ein 2.1 System habt oder ein "einfaches" 5.1 System bis ca. 100 Euro habt
    - ihr nur Wert auf Games legt
    - ihr unbedingt ein Frontpanel nutzen wollt bzw. braucht
    - ihr Abstriche bei der klanglichen Qualität in Kauf nehmen könnt
    - ihr eine X-Fi mit Hardwaredekoder braucht (dann Xtreme Music, da alle Chipversionen der Music diesen haben)



    Zusammenfassung:



    Pro Creative X-Fi (PCI, außer Xtreme Audio):

    - Daniel_K (muss ich klar als Vorteil ansehen)
    - DK Forte Treiber (muss ich auch klar als Vorteil ansehen)
    - X-Fi Chip nimmt der CPU viel Last ab in Games
    - in Games allgemein sehr schnell
    - viele Softwareeinstellungen
    - relativ billig
    - viele Modtreiber
    - EAX bis Version 5
    - Upgrademöglichkeiten auf Frontpanel und Fernbedienung
    - DDL/DTSC möglich
    - THX Konsole offiziell
    - Windows Vista/7 kompatibel
    - Community Support
    - Support beim Hersteller auch auf Deutsch



    Kontra Creative X-Fi (PCI, außer Xtreme Audio):

    - DDL/DTSC nicht kostenlos; zudem nur 16x aktivier bar und nur per Kreditkarte verfügbar (außer Titanium Reihe)
    - schlechte A/D, D/A Wandler
    - allgemein schlechte Komponenten
    - kein nativer Digi-OUT/DIGI-IN am Slotblech
    - kein nativer Mikrofon Eingang am Slotblech
    - Flexijet Ausgang
    - einige Bugs
    - Probleme mit DDL/DTSC bei OpenAL Spielen
    - kein EMI Shield
    - nicht alle Versionen haben einen Dolby/DTS Hardwaredekoder
    - kein guter Creative Support
    - relativ bescheidener Sound über Analog bei guten Mehrkanalsystemen
    - Zubehör (u.a. Frontpanel) relativ teuer




    2)
    Auzentech X-Fi Prelude:

    - Treiber: Auzentech Prelude 2.14.0001 v1.1 (aus DK X-Fi Support Pack 2.0)
    - Apps: DK X-Fi Support Pack 2.0 Apps


    Vorwort:

    Warum Auzentech?

    Auzentech hat es sich zur Aufgabe gemacht, die besten Soundkarten der Welt zu bauen, so das Profil von Auzentech.

    Vor einem Jahr gingen Creative und Auzentech eine Partnerschaft ein, die die Belieferung von X-Fi Chips beinhaltet. Denn zu den besten Soundkarten gehört auch der beste Soundchip, was der X-Fi Chip noch immer
    ist. Immerhin hat er die Rechenleistung eines 3,4 Ghz Pentium 4. Für eine Soundkarte nicht schlecht.

    Anstatt aber auf billige Komponenten zu setzten um die Karten auch preiswert anzubieten, geht Auzentech einen anderen Weg und baut sehr hochwertige Komponenten auf ihre Soundkarten.

    Das ist auch der Grund, warum die Karten etwas teurer sind wie die meisten Creative Karten. Dafür leisten Auzentech Karten aber mehr als wie alle Creative x-Fis am Markt, inkl. ggü. den teuersten Creative
    Karten. Aber es gibt auch hier Nachteile zu berichten. Was sie leistet bzw. leisten kann und was nicht so toll ist, klärt das folgende Review.



    Analog (6 Channel Direct am Z5500):

    Die größte Schwäche der Creative X-Fi ist die größte Stärke der Auzentech X-Fi Prelude. Die Auzentech klingt über Analog gigantisch (nicht übertrieben!!!) ggü. einer Creative X-Fi.

    Der Unterschied ist teils so enorm, das ich es anfangs gar nicht glauben wollte. Die Auzentech demoliert eine Creative x-Fi quasi über Analog bei einem Mehrkanalsystem.

    Selbst eine Creative x-Fi mit DDL/DTSC hat da keine Chance, wobei u.a. eine Digitalverbindung ggü. einer Analog eh nicht verlustfrei von statten geht. Auch eine Creative x-Fi mit Forte Treiber sieht da alt aus.
    Auch wenn der Forte aus der Creative noch Reserven freigibt, Wunder kann auch er nicht bewirken.

    Warum ist da so?

    Die Auzentech X-Fi Prelude besitzt satte 4 AK4396 D/A Wandler bzw. AK5394A A/D Wandler. Hinzu kommen OPA134 Amplifiers. Diese machen sich auf jeden Fall bemerkbar.

    Die Auzentech hat über Analog bei Musik einen klaren und zugleich satten Sound, der niemals übersteuert und/oder kratzt. Alle (Höhen/Mitten/Bass) werden sauber und klar wiedergegeben, selbst auf meinem Z5500.

    Das bekannt gute Surround Feeling der Creative Karten mit Forte Treiber kommt bei der Prelude direkt rüber.

    Der Bass ist nicht so kräftig wie bei einer Creative x-Fi mit Forte Treiber, dafür aber klarer und effizienter. Wobei der Bass einer Creative x-Fi mit Forte Treiber einem Techno/Schranz Hörer besser gefallen
    könnte, weil er noch etwas druckvoller ist, dafür aber nicht so klar.

    Die Höhen und Mitten aber sind mehr als hörbar besser, aber hier limitiert mein Z5500 dann doch schon. Auf einer noch besseren Heimkinoanlage wird der Unterschied nochmals grösser sein.

    Vor allem abseits der Techno Welt kommt der Vorschein richtig zum Tragen. Wenn es auf Mitten, Höhen und Bässen gleichermaßen ankommt, spielt die Auzentech Prelude ihre Joker der besseren Bauteile richtig aus.
    Das fängt schon bei Heavy Metall an und geht bis hin zu Pop Musik.

    Bei Filmen kommt ebenfalls der Vorteil der besseren Komponenten der Auzen Prelude zum Vorschein. Filme hören sich ebenfalls dynamischer an und haben ein besseres 5.1 Feeling, wobei das 5.1 Feeling der Creative
    mit Forte schon sehr sehr gut war ggü. Creative Standardtreibern.

    In Spielen muss ich sagen, ist der Unterschied nicht so groß wie bei Musik und Videos. Auzentech verbaut auch hier XRAM. EAX 5 geht auch mit einer Auzen (sogar über Digital ohne DDL/DTSC).
    Spiele können Sie besser anhören, einen großen Unterschied ist mir nicht aufgefallen, jedoch habe ich bisher auf Zeitmangel nicht viele testen können bzw. lange testen können.

    Aber: Die Auzentech Prelude nimmt der CPU mehr Last ab, wie Creative X-Fis und ist bei EAX Spielen schneller wie eine Creative x-Fi, den Optimierungen durch Auzentech sei Dank.
    Anbei 2 Bilder, die das beweisen (Quelle: Hardware-Mag.de)

    Kommen wir zu einem ersten negativ Punkt der Auzentech: Wie fast alle x-Fis, besitzt auch die Auzentech keinen Dolby/DTS Dekoder. Spielst ihr einen Dolby/DTS Film und/oder AC3 Datei ab, muss der Softwareplayer
    dekodieren, was nicht über den X-Fi DSP geht, sondern über die CPU, da die Auzen keinen Hardwaredekoder für Dolby/DTS hat. Kann man das Material nicht mit einem Abspielplayer abspielen, gibt es nur 2.1.
    Bei einem Preis von ca. 130 - 140 Euro plus den höherwertigen Komponenten hätte ich das aber erwartet. Mir unverständlich.

    Trotz fehlenden Dekoder kommt ein Dolby/DTS Film und/oder AC3 Datei immer noch gut rüber und man hat auch 5.1, auch wenn die Prelude nicht dekodiert.

    Geht man nun Digital rein und will diese an seine Analogen Lautsprecher weitergeben, steht man wie bei Creative vor einem Problem (es sei denn ,das ankommende Material des Digital IN kann von einem Abspielplayer wiedergegeben
    werden, der dann die Dekodierung übernimmt).

    Alles in allem gilt: Habt ihr eine Creative X-Fi mit Analogverbindung und ein gutes (!) Mehrkanalsystem, müsst ihr die Auzentech mal hören. Der Unterschied ist, ohne zu übertreiben, gigantisch.

    Ich war ja bei der Creative der digital Fan mit DDL/DTSC, aber bei der Auzen muss ich mir das nochmal genau überlegen, denn über Analog ist der Unterschied wirklich extrem.

    Für Besitzer eines 2.1 Analog Systems würde sich der Umstieg nicht so krass bemerkbar machen, aber das ist nur eine Vermutung von mir.


    Anmerkung:

    Ich muss aber sagen, dass mein Z5500 hier Teil schon limitiert. Auf einem Heimkinosystem kommt denke ich die Prelude deutlich besser rüber.



    Digital:

    Anfangs war ich doch etwas verwundert, denn die Prelude klingt über Digital bei MP3s und Games nicht viel besser wie eine Creative mit Forte Treiber. Das Surround Sound Feeling ist sehr ähnlich bei mir wie beim Forte.
    Jetzt weiß ich auch, warum der Forte ein solches Feeling auf Creative Karten verursacht, denn die Auzentech klingt, was den Surround angeht, ganz anderes wie Creative Karten mit orig. Creative Treiber.

    Der Unterschied ist wirklich bei mir minimal ggü. Creative mit Forte. Aber kleinere Unterschiede gibt es dann doch:

    Bei hohen Lautstärken klingen die Sounds der Auzentech noch immer recht klar, selbst auf meinem Z5500. Die Creative neigen bei hohen Lautstärken zu nicht ganz so perfekter Darstellung der Töne, gerade bei MP3s.

    Wie viel besser die Auzentech denn wirklich klingt, kann und will ich hier nicht sagen, das ist extrem schwer rauszufinden, was auch an meinem Z5500 liegen könnte.
    War der Unterschied bei Analog teils extrem, ist er bei Digital bei mir bei weitem nicht so groß. Kein Wunder, denn bei Digital muss die Soundkarte nur durch schleifen, da bringen dann auch die besten Wandler
    nichts. Hier kommt es dann eher auf das Boxensystem bzw. dessen Receiver an. Bei höherwertigen Receivern ist vieleicht der Unterschied mehr hörbar, aber bei mir ist er wenn nur minimal.

    DDL/DTSC gibt es bei Auzen kostenlos, zudem werden neuere Version der Packs zuerst bei Auzentech angeboten, so wie aktuell, denn Auzentech verwendet neuere DDL/DTSC, die es für Creative aktuell nicht gibt, auch
    nicht von DK.

    Wenn wir aber einen Dolby/DTS Film schauen bzw. eine AC3 Datei anmachen, merke ich, dass die Auzen noch kann, aber wohl wieder mein Z5500 das nicht perfekt rüber bringt. Ich merke die Auzentech könnte den Ton
    des Filmes optimaler darstellen, jedoch dringt dieser bei mir nicht bis an die Boxen. Hier wäre wieder ein bessere Receiver von Vorteil, aber, auch bei DD&DTS wird nur durch geschliffen, weshalb der Unterschied
    auch bei höherwertigen Receivern nicht all zu groß sein wird. Es ist nur eine Vermutung von mir was das bessere Darstellen angeht, bestätigen kann ich das nicht.

    Ein Vorteil der Auzentech mit aktivierten DDL/DTSC gibt es aber noch: Games bzw. OpenAL Spiele. Während die Creative damit Probleme hat und es zu Soundabstürzen, Kratzern etc. kommt, gibt die Auzentech das
    ohne Störungen wieder. Prominente Beispiele bei mir sind: UT3, Bioshock und Quake 4. In Quake 4 und UT3 konnte ich mit DDL/DTSC bei einer Creative nicht spielen (mit OpenAL Settings in den Gameeinstellungen),
    in Bioshock kam es nach einer Zeit zum kompletten Versagen des Sounds.

    Diese Probleme habe ich mit der Auzentech nicht, bisher.

    Weitere Spiele konnte ich nicht testen. Generell klingt die Prelude in Spielen auch sehr sehr gut, aber ich finde, über Analog klingt sie besser bzw. doch merkbar ggü. einer Creative, wo bei dich das auch in
    Grenzen hält.

    Die Auzentech Prelude hat am Slotblech einen nativen digitalen Ausgang, sowie Eingang. Eine Creative hat das nicht. Nur einen Klinken-Digi-OUT, der die den Anschluss mit dem Mikrofon teilt.

    Ggü. Creative Karten kann man bei der Auzentech Prelude was die Einstellungen des SPDIF-Ausgang in der Konsole betrifft, mehr einstellen.

    Außerdem geht bei der Prelude am Digital Ausgang nativ 96 khz Abtastung (Creative: 48 khz).


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    Geändert von Maskulin (14.08.2009 um 21:34 Uhr)

  3. #3
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    Standard

    Fortsetzung Auzentech Prelude:


    Allgemeines:

    Wie oben schon erwähnt, hat die Auzen sehr hochwertige Komponenten, die sich, je höherwertig das eigene Lautsprechersystem ist, deutlich bemerkbar machen können.
    Außerdem besitzt die Prelude Solid Kondensatoren für max. Stabilität und lange Lebensdauer. Diese versucht man aus vergebens auf einer Creative X-Fi.

    Der Clou: Die Wandler für Mitten und Höhen lassen sich gegen andere austauschen (kann man auch bei Auzentech kaufen). Sehr gut, auch wenn hochwertige Wandler teuer sind und wohl die wenigsten User das nutzen werden.

    Ein richtiges X-Fi Frontpanel sucht man vergebens, nur das Auzentech X-Tension Modul läuft mit der Prelude.

    Die Auzentech besitzt hinten am Slotblech einen nativen Digital IN.

    Die Prelude kann alle X-Fi Features wie SVM, Crystalizer, EAX5, DDL/DTSC etc. Und im Falle des Crystalizers ohne Nebengeräusche, die manchmal auftreten, je höher der Crystalizer gestellt ist.
    Die Features laufen wie bei Creative Karten ohne Probleme und zuverlässig.

    Die Software ist eine Sache für sich. Zunächst mal sei erwähnt, dass die Software sehr gut läuft und schnell reagiert.

    Leider hat Auzentech an der Software etwas gespart. Folgendes bietet Auzentech an:

    - CSL
    - Audioconsole
    - Volume Panel
    - SFB-Manager
    - Alchemy (ältere Version als wie aktuellste)

    Das war's. Nicht gerade viel, aber das nötigste. Das schlimmste aber: Die THX Konsole gibt es offiziell (noch) nicht von Auzentech. Einzigste Möglichkeit: Die DK THX Konsole vom Support Pack 2.0 nehmen.

    Erfreulich: DDL/DTSC gibt es kostenlos und in den neusten Versionen mit dabei. Auzentech bietet als erstes neuer Versionen an. Aktuell sind die DDL/DTSC Versionen neuerer, als wie die von DK.
    Außerdem entfällt die DDL/DTSC Lizenzaktivierung.

    Modtreiber gibt es wenig, allerdings werden diese nicht gebraucht, da Auzentech Treiber keine Bugs haben und selbst der X-Fi - Nforce Bug gefixt wurde. Und immerhin nimmt DK Auzentech Treiber als Vorlage,
    soviel dazu.

    Auch gut: Die Anschlüsse am Slotblech sind etwas hochwertiger wie die von Creative, auf den Sound haben diese aber nur minimalen Einfluss.

    Wie auch schon erwähnt, nimmt die Prelude mehr Last von der CPU ab und ist am schnellsten bei EAX Games, jedoch nicht viel schneller.

    Neben dem Nachteil der THX Konsole gibt es da noch 4:

    1. Slotblech

    Die Auzentech hat am Slotblech hinten noch ein gebogenes Blech, was den Einbau in manche Gehäuse erschwert/unmöglich macht. Schwer zu beschreiben, aber da ist noch ein gebogenes Blech. Keine Ahnung wie ich
    das sonst noch beschreiben soll.

    Wenn ihr die Möglichkeit habt, checkt vorher, ob es keine Probleme mit Eurem Gehäuse gibt.


    2. Lieferumfang


    140 Euro und dann kriegt man neben der Karte nur ein Handbuch, CD und ein Toslink Kabel samt Adapter. Etwas mager. Der Grund: Auzentech hat die Prelude so "hochwertig" produziert, dass sie, wenn sie noch ein
    Frontpanel dabei getan hätten, mind. 200 Euro dafür verlangen müssten. Also hat man am Lieferumfang gespart.


    3. Headset Eingang


    Der Headset Eingang am Slotblech teilt sich ein Port mit dem analogen Anschluss für die Frontlautsprecher. Habt ihr ein analoges System und wollt das Headset nutzen, müsst ihr die Frontspeaker abklemmen.


    Auch wäre ein PCIe Anschluss schön gewesen und ein EMI Shield, wie es die Titanium von Creative hat sowie die richtigen Xonar Modelle von Asus.



    Support und Bugs:

    Zum Support kann ich nicht viel zu sagen, da ich die Prelude noch nagelneu habe. Bugs im Treiber wie bei Creative sucht man vergebens, zumindest was gravierende Bugs angeht.

    Treiber von Auzentech sind zudem mit Windows 7 kompatibel.



    Mein Fazit:

    Eine Auzentech Prelude solltet ihr Euch holen, wenn

    - ihr generell Wert auf hohe Komponenten legt
    - ihr bestmöglichen Klang haben wollt, sowohl über Analog als auch über Digital
    - ihr Wert auf Games, Musik und Filme gleichermaßen legt, vor allem aber auf Musik und Filme
    - ihr ein High End PC Lautsprechersystem habt oder noch besser, ein richtiges Heimkinosystem habt
    - ihr großen Wert auf stabile Treiber/Software legt
    - ihr auch in der Zukunft (1-2 Jahre) noch eine sehr gute Soundkarte haben wollt
    - ihr plant, demnächst ein Heimkinosystem zu kaufen
    - ihr einen nativen digitalen Ausgang und Eingang braucht
    - ihr die Schnauze von Creative voll habt
    - ihr EAX über Digital nutzen wollt



    Zusammenfassung:


    Pro Auzentech Prelude:

    - 4 AK4396 D/A Wandler bzw. AK5394A A/D Wandler
    - OPA134 Amplifiers
    - LM4562NA High Performance Audio OPAMPs
    - Solid Kondensatoren für max. Stabilität und lange Lebensdauer
    - Ideal für Audiophile Musikliebhaber und Filmeliebhaber
    - austauschbare Wandler für Mitten und Höhen (Bild hier)
    - sehr gute Performance in Spielen (schneller als Creative x-Fis)
    - extrem guter Klang bei Analogverbindung und passendem Soundsystem
    - allgemein guter Klang bei Digitalsystemen
    - nativer digitaler Ausgang und Eingang
    - DDL/DTSC kostenlos und als erster mit neueren Versionen
    - keine Probleme mit DDL/DTSC in Spielen (gerade bei OpenAL Spielen)
    - keine größeren Bugs im Treiber
    - volle X-Fi Features (EAX5, Crystalizer, SVM)
    - EAX über Digitalverbindung ohne DDL/DTSC möglich
    - Support für DK Treiber und Apps (siehe DK X-Fi Support Pack 2.0 und höher)
    - Windows Vista/7 kompatibel



    Kontra Auzentech Prelude:

    - keine THX Konsole offiziell (inoffiziell dank DK möglich)
    - kein Dolby/DTS Hardwaredekoder
    - hoher Anschaffungspreis
    - magerer Lieferumfang
    - kein nativer Headset Eingang am Slotblech
    - sehr gutes Soundsystem wird benötigt um alle Vorteile genießen zu können
    - Slotblech mit manchen Gehäusen nicht kompatibel
    - Magerer Softwareumfang (die wichtigsten Sachen sind aber dabei)
    - kein EMI Shield
    - Support beim Hersteller nur auf Englisch
    - bei dieser Karte, dem Preis und der verbauten Teile wäre noch PCIe schön gewesen




    3)
    Auzentech X-Fi Forte:

    - Treiber: Auzentech Forte 2.20.0000.0 v1.0 (aus DK X-Fi Support Pack 2.0)
    - Apps: DK X-Fi Support Pack 2.0 Apps


    Vorwort:


    Was genau ist der Unterschied zwischen einer Auzentech Forte und einer Auzentech Prelude?

    Offiziell ist es so: Auzentech sieht die Forte zunächst für HTPC Gehäuse. Außerdem ist sie als Gegenspieler zur Creative Titanium gedacht und zur Asus Xonar Essence.
    Die Prelude ist offiziell der Gegenspieler zur richtigen Xonar, was die Prelude eine Stufe über der Forte stehen lässt.

    Die Forte kommt zudem im Low-Profile Format, was man ihr schon ansieht.

    Die Forte richtet sich zudem an eine spezielle Zielgruppe neben HTPCs: Mikrofon und Headset Nutzer.
    Die Forte hat ggü. der Prelude und Creative Karten spezielle Headphone Amplifier und Mikrophone Pre-Amps. Auf der Forte befindet sich ein Jumper für Mikrofon Einstellungen, der folgende Modis bietet:

    - BALANCED (Connect professional balanced dynamic microphone)
    - STEREO (Connect multimedia Mono condenser microphone, multimedia Stereo condenser microphone or headset)


    Leider konnte ich diese beiden Einstellungen nicht genauer testen, da ich nur ein einfaches Headset habe und zudem nicht viel mit Headset arbeite.

    Fakt ist, die Forte kann Headsets und Mikrofons besser nutzen, als wie die Prelude oder Creative X-Fi Karten. In wie fern sich das in der Praxis äußert, kann ich leider nicht berichten.

    Seit ihr aber konsequente Headset und Mikrofon Nutzer, solltet ihr Euch die Forte def. näher anschauen.

    Schließt ihr ein Headset an die Forte an, garantiert Euch Auzentech, dank der besseren Headset AMPs eine stabile und verlustfreie Ausgabe auf allen Frequenzen. Die AMPs sind wie erwähnt andere (bessere)
    als wie auf der Prelude und auf Creative Karten.
    Gerade für Online Zocker ist das ideal.

    Mehr zu den speziellen Headsets AMPs und Mikrofon AMPs inkl. einer Übersicht, wie sich das bemerkbar macht, gibt es bei Auzentech auf der Produktseite der Forte.

    Ansonsten ist die Forte aber etwas abgespeckt ggü. der Prelude. Mehr dazu im Test.


    Hinweis zum Test:


    Da ich persönlich die Auzentech Forte nicht besitze, ein Kumpel aber schon seit längerer Zeit, bat ich ihn, mir die Forte für wenigstens einen Tag auszuleihen. Ich gab ihm dafür meine Prelude.
    Er hatte auch seine Meinung zur Prelude ggü. seiner Forte. Diese werde ich Euch gleich noch mitteilen. Danke nochmals an meinem Kumpel für das Ausleihen der Karte.

    Da ich wie gesagt die Karte einen Tag hatte, bitte ich um Verständnis, das ich die Forte nicht so sehr ausführlich testen konnte, wie meine Prelude. Habe aber dennoch alles Mögliche mit ihr getrieben, um
    mir ein Bild zu machen. Auch nachts habe ich noch mit ihr gearbeitet, was macht man nicht alles für das Board hier....
    Trotzdem kann ich den Test teils etwas abkürzen, da die Forte ähnliche Leistungen wie die Prelude bringt und mein Z5500 der Limitierungsfaktor ist.

    Zudem sei jetzt schon erwähnt, das es teils schon sehr sehr schwer für mich war, mit meinem Z5500 einen Unterschied ggü einer Prelude festzustellen, denn schon bei der Prelude limitierte mein Z5500 und die
    Prelude hätte bei einem guten Heimkinosystem noch mehr leisten können.

    Ich versuche nach bestem Gewissen sie trotzdem irgendwie zu vergleichen, aber an erster Stelle vergleiche ich die ggü. einer Creative. Denn ich treffe hier keine Aussagen, die ich nicht 100% erkennen kann.



    Analog (6 Channel Direct am Z5500):

    Während die Prelude 4 AK4396 D/A Wandler bzw. AK5394A A/D Wandler besitzt, hat die Forte nur 2.

    Trotzdem: Über Analog klingt auch Forte sehr sehr gut und mehr als besser wie eine Creative mit Forte. Die Wandler der Forte sind noch immer besser wie die von Creative, auch wenn sie, wie die Creative, nur
    2 hat.

    Das bekannt gute Surround Feeling einer Creative X-Fi mit Forte Treiber ist auch hier, wie bei der Prelude, sofort da. Dafür setzt die Forte ggü. einer Creative die Töne wesentlich besser an, weicher und
    nicht verzerrt, auch bei hoher Lautstärke.

    Der Bass ist wieder nicht ganz so stark wie bei einer Creative mit Forte, dafür aber wie bei der Prelude, viel besser vom Hören her.

    Auch die Höhen und Mitten kommen besser rüber, auch wenn es bei nur marginal besser ist als wie ggü. der Creative (Stichwort Z5500). Denn abseits von Techno und auch teils von Heavy Metall klingt die Forte,
    leicht merkbar, nicht ganz so gut wie die Prelude. Ist schwer zu sagen, aber sie ist nur ganz knapp hinter der Prelude.

    Wieder einmal ist in Spielen wie schon bei der Prelude, der Unterschied bei weitem nicht so hoch wie bei Musik oder Videos. Aber das verdankt die Creative, wie schon mehrfach erwähnt, einzig und alleine dem
    Forte Treiber.

    EAX Effekte kommen bei allen Karten inkl. der Forte gut rüber. Auch die Forte hat wie die Prelude und meine alte Creative Platinum Fatal1ty Ch. Series den XRAM.

    Bei DVD Filmen oder allgm. bei Filmen ist aber wieder die Auzentech der Creative überlegen, wie schon bei der Prelude. Filme kommen noch ein Stück besser rüber, selbst bei meinem Z5500, was ja eher aufs Gamen
    ausgelegt ist. Ebenfalls betrifft das AC3 Dateien.

    Der Unterschied in den o.g. Bereichen ggü. einer Prelude ist für mich wirklich schwer zu sagen. Ich halte mich mit Vermutungen hier zurück, da die Unterschiede wenn bei meinem Z5500 minimal sind und nicht
    direkt hörbar. Ich glaube aber, die Prelude würde noch ein Stück besser klingen bei einem Heimkinosystem über Analog.

    Daher verzeiht, wenn ich nicht sagen kann, die Prelude oder Forte ist da besser. Beide Karten liefern einen sehr guten Sound über Analog und sind der Creative selbst mit Forte Treiber teils deutlich überlegen.

    Die allgemeine Game bzw. EAX Performance ist laut Tests im Internet auf gleichem Niveau wie bei einer Auzentech Prelude und damit ist auch die Forte minimal schneller wie die Creative.

    Kommen wir zum ersten negativ Punkt, der wie schon bei allen X-Fi hier der Dolby/DTS Dekoder ist. Auch die Auzentech Forte besitzt keinen. Welche Auswirkungen das haben kann, habe ich schon 2x mal geschrieben.
    Daher sage ich jetzt hier nichts mehr dazu.

    Die abschließende Meinung, wer was nehmen soll mit seinem Lautsprechersystem, ist die gleiche wie bei der Prelude oben.

    Meine Meinung der Forte ggü. der Prelude schreibe ich nochmal weiter unten, denn da kommt noch eine Meinung meines Kumpels.

    Als Treiber nahm ich nicht den neusten 2.20.0001 1.1 Treiber, sondern dem aus dem DK X-Fi Support Pack, weil ich diesen auch bei der Prelude genommen habe.


    Weiter geht es im nächsten Post
    Geändert von Maskulin (12.09.2009 um 21:36 Uhr)

  4. #4
    L.F.C. 8 Avatar von Maskulin
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    Fortsetzung Auzentech Forte:


    Digital:

    Ein weiterer Punkt wo ich sagen muss, die Abweichungen ggü. einer Prelude liegen im Messbaren Bereich. Da die Prelude schon nicht deutlich besser wie die Creative über Digital geklungen hat, ist die Forte
    ebenfalls genau in diesem Bereich angesiedelt. Somit kann ich diesen Abschnitt etwas abkürzen. Generell gilt bei mir die selbe Meinung, wie bei der Prelude oben unter Digital.

    Zwischen einer Forte und einer Prelude mit DDL/DTSC höre ich bei mir so gut wie keinen Unterschied. Beide Karten würde ich sagen, liegen auf ein und derselben Höhe.
    Eines macht sich aber auch bei der Forte bemerkbar: Bei hoher Lautstärke sind die Töne wie bei der Prelude klarer als wie ggü. der Creative.

    Auch in Dolby/DTS Filmen kann die Forte die Filme besser darstellen bzw. klingen lassen, als wie die Creative und liegt somit genau auf Höhe der Prelude. Unterschiede zwischen einer Prelude und Forte konnte
    ich an diesen einen Tag wo ich die Forte hatte, nicht feststellen.

    Wie auch bei der Prelude gibt es bei der Forte DDL/DTSC kostenlos dazu und ebenfalls neuere Versionen als wie ggü. DDL/DTSC bei Creative Karten. EAX geht auch wie bei der Prelude über Digital ohne DDL/DTSC.
    Probleme mit DDL/DTSC in Spielen konnte ich keine feststellen.

    Die Forte hat einen nativen Digital-OUT (Coax und Adapter auf Toslink). Einen nativen Digital IN wie bei der Prelude sucht man vergebens. Selbst am I/O Kabel ist keiner vorhanden. Somit hat die Forte selbst
    keinen Digital IN Anschluss. Erst mit dem Titanium Frontpanel bekommt die Forte diesen.

    Die Forte kann wie die Prelude am Digital OUT 96 khz Abtastrate.



    Allgemeines:

    Die Forte besitzt wie oben erwähnt, nur 2 AK4396 D/A Wandler bzw. AK5394A A/D Wandler. Das soll aber nichts tragisches heißen, klingen tut sie trotzdem noch immer sehr gut.

    Allerdings hat die Forte keine Solid Kondensatoren für max. Stabilität und lange Lebensdauer. Vorteil Prelude. Ebenfalls nicht auf der Forte enthalten, OPA134 Amplifiers und LM4562NA High Performance Audio
    OPAMPs. Wie diese sich genau bemerkbar machen, kann ich Euch gerade nicht sagen. Aber trotz allem: Weitere Vorteil Prelude. Ihr seht schon, das die Prelude dann doch eher für "Audiophile" ist.

    Die Wandler für Höhen und Mitten lassen sich auf der Forte ebenfalls austauschen.

    Die Software ist 1:1 identisch zur Prelude. Daher schreibe ich dazu hier weiter nichts (siehe Meinung bei der Prelude).
    Ein Fehler gibt es aber: Bei der Forte wird laut Bildern in der Audioconsole ein HDMI Tab angezeigt. Das ist aber ein Irrtum, denn eine Forte hat bzw. kann kein HDMI. Erst die Auzentech X-Fi Home Theater HD
    kann HDMI und damit verbunden, Dolby True HD und DTS Master HD. Lasst Euch also da nicht irritieren.

    Die THX Konsole fehlt offiziell hier ebenfalls. DDL/DTSC gibt es ebenfalls kostenlos und es sind dieselben (neueren) Versionen wie bei der Prelude.

    Kommen wir zu weiteren Nachteilen:

    Das Slotblech der Auzentech Forte ist hinten deutlich kastriert. E befindet sich nur ein Digital Out (Coax) und ein Headset Eingang dort (Vorteil Forte ggü. Prelude: Nativer Headset Ausgang).
    Alles andere muss über das beiliegende Analog Multi I/O Kabel angeschlossen werden. Dort befinden sich folgende Eingänge:

    Mikrophone Input
    Line Input
    Front Output
    Rear Output
    Center/SW Output
    Side Output


    Einen nativen Digital IN sucht man bei der Forte wie bei der Creative vergebens, Vorteil Prelude, die einen nativen hat. Auch hier liegt ein Toslink Adapter bei.

    Die Anschlüsse hinten sind nicht ganz so hochwertig wie bei der Prelude. Dafür hat die Forte nicht das abgewinkelte Blech am Slotblech und passt somit ohne Probleme in jedes Gehäuse.

    Kommen wir nun zu einem klaren Vorteil der Forte, auch wenn ich diesen Vorteil leider nicht nachstellen bzw. probieren kann bei mir. Das wäre wie schon oben erwähnt, der spezielle Headphone Amplifier und
    die Mikrophone Pre-Amps. Laut Bildern und Meinungen im Netz würde das auf jeden Fall was bringen, gerade für Onlinezocker, die sehr viel Wert auf Mikrofon und Headset legen.
    Das muss man als klaren Vorteil ansehen, zumal die Forte ggü. der Prelude einen nativen Headset Ausgang hat.
    Die Prelude teilt sich einen mit den Analogen Front Speakern von Lautsprechersystemen.

    Ein ständiges Umstecken entfällt.

    Da auch mein Kumpel kein hochwertiges Headset oder Mikrofon hat, kann ich leider das nicht testen. Eigentlich schade, denn ich hätte das auch gerne mal gewusst, was das in der Praxis bewirkt.
    Wenn das einer von Euch getestet hat, bitte mal hier rein schreiben, interessiert mich auch, auch wenn ich fast kaum ein Headset nutze.
    Ich habe mal 2 Bilder von der Auzentech Seite im Anhang dazu gefügt, die darauf etwas eingehen.

    Weiterer Vorteil der Forte ist der native PCIe 1.1 Anschluss. Generell ist es so: Normalerweise reicht PCI bei Soundkarten völlig aus. Je mehr PCI Geräte man aber hat und vor allem, PCI Geräte die viele
    Daten über den PCI Bus schicken, wie RAID Controller etc., kann das die X-Fi beeinträchtigen und es kann zu Störungen kommen. Auch eine Auzentech ist trotz guten Treiber nicht davon verschont.

    Habt ihr also viele PCI Geräte, wäre eine PCIe Soundkarte sicher sinnvoll. Außerdem haben neuere Boards nur noch wenige PCI Anschlüsse, die zudem recht schlecht platziert sind (Stichwort Grafikkarten).
    Da ist eine PCIe Karte ebenfalls sicher sinnvoll. Bis aber PCIe PCI ganz abgelöst hat und man keine PCI Ports mehr auf Boards findet, wird es sicher noch einige Jahre dauern.



    Support und Bugs:

    - siehe im Prelude Test -



    2. Meinung meines Kumpels:


    Da, wie ich sagte, meinem Kumpel die Forte gehörte und ich ihm meine Prelude dann für einen Tag gab, hatte auch er einen kurzen Vergleichstest gemacht.

    Er nutzte aber die orig. Auzentech Treiber (2.20.0001 1.1). Er besitzt ein Teufel 5.1 Concept PC System mit Dekoderstation.

    Laut seiner Meinung ist der Unterschied ggü. einer Prelude wirklich gering, zumindest auf PC Lautsprechersystemen, denn ein Concept ist auch kein Heimkinosystem. Man würde aber bei Analog einen Unterschied bei
    ihm hören können und die Prelude könnte sich vor die Forte setzten, gerade in Filmen und Musik.
    Während ich finde, das in Spielen der Unterschied nicht wirklich groß hörbar ist, ist er anderer Meinung. Auch hier ist ein geringer Unterschied zu spüren. Bei den beiden Bereichen seien vor allem die
    Höhen minimal besser. Aber ein Kaufgrund für eine Prelude ist das für ihn noch nicht, wobei auch er der Meinung ist, dass sein Lautsprechersystem wie meins limitiert.

    Bei Digital meinte er, sei der Unterschied ggü. einer Creative extrem. Aber: Er kennt den Forte Treiber nicht für Creative Karten, denn als er noch die Creative X-Fi hatte, gab es keinen DK Forte Treiber.

    Ggü. einer Prelude merke er quasi keinen Unterschied.

    Seiner Meinung nach, hätte sich der Kauf der Forte für ihn weiter gelohnt, auch wenn die Prelude mind. gleichwertig ist auf besseren Lautsprechersystem evtl. sogar noch besser.

    Was ihm aber besser gefällt, ist das Slotblech der Prelude mit mehr Anschlüssen und die verbauten Solid Kondensatoren (nach dem ist es ihm erzählt habe, zumal man sie sehen kann auf der Karte).
    Zu den anderen besseren verbauten Teile und den 2 Wandlern mehr konnte er nichts zu sagen, da er nicht genau wüsste, wie dich sich bezahlt machen.

    Im übrigen war ein Hauptgrund für einen Kauf der Forte für ihn der PCIe Anschluss gewesen.



    Mein Fazit:


    Eine Auzentech Forte solltet ihr Euch holen, wenn

    - ihr eine kompakte Soundkarte für HTPCs haben wollt
    - ihr guten Klang haben wollt
    - ihr Online mit Headset und Mikro zockt
    - bei Euch generell Headset und Mikro im Vordergrund stehen
    - ihr PCIe haben wollt
    - ihr Wert auf Games, Musik und Filme gleichermaßen legt
    - ihr ein gutes PC Lautsprechersystem habt
    - ihr großen Wert auf stabile Treiber/Software legt
    - ihr auch in der Zukunft (1-2 Jahre) noch eine sehr gute Soundkarte haben wollt
    - ihr die Schnauze von Creative voll habt



    Zusammenfassung:


    Pro Auzentech Forte:

    - 2 AK4396 D/A Wandler bzw. AK5394A A/D Wandler
    - Ideal für Headset User und Mikrofon User dank Headphone Amplifier und Mikrophone Pre-Amps
    - austauschbare Wandler für Mitten und Höhen (Bild hier)
    - sehr gute Performance in Spielen (schneller als Creative x-Fis)
    - sehr guter Klang bei Analogverbindung und passendem Soundsystem
    - allgemein guter Klang bei Digitalsystemen
    - nativer Headset Ausgang
    - DDL/DTSC kostenlos und als erster mit neueren Versionen
    - keine Probleme mit DDL/DTSC in Spielen (gerade bei OpenAL Spielen)
    - keine größeren Bugs im Treiber
    - volle X-Fi Features (EAX5, Crystalizer, SVM)
    - EAX über Digitalverbindung ohne DDL/DTSC möglich
    - Support für DK Treiber und Apps (siehe DK X-Fi Support Pack 2.0 und höher)
    - Windows Vista/7 kompatibel
    - PCIe 1.1 Interface
    - für HTPCs geeignet
    - Möglichkeit des Anschlusses des Titanium Frontpanels



    Kontra Auzentech Forte:

    - keine Solid Kondensatoren für max. Stabilität und lange Lebensdauer
    (- keine OPA134 Amplifiers und LM4562NA High Performance Audio OPAMPs) <-- wer es sich denn gerne gewünscht hätte
    - keine THX Konsole offiziell (inoffiziell dank DK möglich)
    - kein Dolby/DTS Hardwaredekoder
    - hoher Anschaffungspreis, gerade für eine Low-Profile Karte. Die Asus Xonar Low Profil ist wesentlich billiger
    - abgespecktes PCB und Slotblech
    - kein Digital IN am Slotblech und am I/O Kabel
    - magerer Lieferumfang
    - gutes Soundsystem wird benötigt um alle Vorteile genießen zu können
    - beiliegender Toslink Adapter schwer im Coax Slot zu nutzen
    - Magerer Softwareumfang (die wichtigsten Sachen sind aber dabei)
    - kein EMI Shield
    - Support beim Hersteller nur auf Englisch




    Auzentech Forte vs. Auzentech Prelude

    Wenn wir uns nur auf beide Auzentech Karten konzentrieren, steht meine Meinung fest: Über Analog merkt man noch, dass die Prelude noch etwas besser ist, gerade je höherwertiger das Lautsprechersystem ist.
    Über Digital sage ich einfach jetzt mal, sind beide genau gleich. Evtl. Unterschiede höre ich bei mir nicht, vieleicht eher mit einem richtigen externen Receiver.

    Besser an der Prelude gefällt mir persönlich die verbauten "High End" Komponenten, wie u.a. die besseren Kondensatoren. Heutige High End Mainboards haben meist auch andere (bessere) Kondensatoren und diese machen
    sich dort bezahlt.

    Die Forte ist bei intensiver Headset (am besten 5.1 Headset) und Mikrofon Nutzung wohl vorzuziehen, auch wenn ich das nicht testen konnte.

    Beide Karten liefern max. Performance und sind beide einer Creative X-Fi vorzuziehen, wenn die Bedingungen stimmen.



    So, ich hoffe der Test war für Euch aussagekräftig und hat Euch ein wenig weiter geholfen.

    Bei Fragen, Anregungen oder Ergänzungen könnt ihr gerne hier posten.



    Siehe auch:

    - X-Fi FAQ
    - Creative X-Fi vs. Asus Xonar by Kotoko
    - Digital oder Analog? Was ist besser?
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    Geändert von Maskulin (12.09.2009 um 21:36 Uhr)

  5. #5
    L.F.C. 8 Avatar von Maskulin
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    OK Guys, Test ist so weit fertig. Viel Spass beim Lesen!

    Werde heute Abend und/oder morgen evt. nochmal am Erscheinungsbild und/oder Design arbeiten.

    Inhaltlich ist es aber komplett fertig.

  6. #6
    Erfahrener User Avatar von M[u]ddy
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    Hey hier ist jemand der sowohl seine alte Xtreme Music (in 3 verschiedenen PCs) als auch seine Prelude immer auf 100% Crystalizer am laufen hat.

    Die Toslink Adapter hast du deswegen nicht rein bekommen weil da zum schutzt ein kleiner Deckel drauf ist.
    OS: Windows 7 x64 Home Premium CPU: Intel Core 2 Duo E8500 Graphics Card: ATI Radeon HD 6950 Memory: 4GB DDR2 PC800 Sound Card: Auzen X-Fi Prelude

  7. #7
    L.F.C. 8 Avatar von Maskulin
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    Zitat Zitat von M[u]ddy Beitrag anzeigen
    Hey hier ist jemand der sowohl seine alte Xtreme Music (in 3 verschiedenen PCs) als auch seine Prelude immer auf 100% Crystalizer am laufen hat.

    Die Toslink Adapter hast du deswegen nicht rein bekommen weil da zum schutzt ein kleiner Deckel drauf ist.

    Hä? Was für ein Deckel? Da ist kein Deckel. Meinst du am Adapter?

  8. #8
    Erfahrener User Avatar von Apollon
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    super gemacht gratulation! es sollte vielleicht gesagt werden das die Prelude in ddl,dtsc kein XRAM benutzt, die creativ karten schon das habe ich gestern probiert, auf ein neu aufgespieltes Win7 system mit DK sp 2.0 und den ersten forte treiber für PCI karten. Desweiteren gibt es auch keinerlei sound probleme mehr. Kann aber auch eine treiber Sache sein das ganze, der Prelude 7 treiber ist ja noch ein beta!

    Zum PCI bus ich habe die Prelude in ein System wo noch eine BFG Phys X PCI Karte werkelt, und habe keinerlei Sound Probleme bei meinem Asrock Extreme X58 Mainboard bemerken können, oft sind da auch AMD Systeme betroffen, Intel chipsätze machen da wniger Stress.
    Gamesystem:Gehäuse:Aerocool Bay Dream*Mobo:Asrock X58 Extreme*Cpu:i7 920-Box*Graka:Gigabyte GeForce GTX 470 OC*Ram:3x2GB OCZ 1333Mhz*Sound:X-Fi XtremeGamer*Boxen:Logitech Z-680 *Strom:CobaNitrox IT-7750SG REV 2HTPC:Gehäuse:Silverstone lc 17*4Core1600Twins-P35*E2200-Thermalright 90c*4x2048MB Aeneon 800Mhz*GeForce 8600GT 512MB Thermalright V2* TVkarte:TechnoTrend TT-connect S2-3650 CI*X-Fi Prelude

  9. #9
    L.F.C. 8 Avatar von Maskulin
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    Zitat Zitat von Apollon Beitrag anzeigen
    super gemacht gratulation! es sollte vielleicht gesagt werden das die Prelude in ddl,dtsc kein XRAM benutzt, die creativ karten schon das habe ich gestern probiert, auf ein neu aufgespieltes Win7 system mit DK sp 2.0 und den ersten forte treiber für PCI karten. Desweiteren gibt es auch keinerlei sound probleme mehr. Kann aber auch eine treiber Sache sein das ganze, der Prelude 7 treiber ist ja noch ein beta!

    Zum PCI bus ich habe die Prelude in ein System wo noch eine BFG Phys X PCI Karte werkelt, und habe keinerlei Sound Probleme bei meinem Asrock Extreme X58 Mainboard bemerken können, oft sind da auch AMD Systeme betroffen, Intel chipsätze machen da wniger Stress.

    Erstmal Danke.

    Ja das mit dem XRAM hattest du hier geschrieben gehabt.

    Wollte das mit rein nehmen, aber:

    1.) wusste nicht, ob das auch 100% so ist (Werde das aber beobachten)
    2.) Wie du sagtest, der Treiber noch Beta ist


    Hättest du eine Creative x-Fi im System, hättest du wegen PCI Bus eher ein Problem. Glaube nähmlich auch, das die Creative Karten da anfälliger sind. Die sind eh generell gegen alles anfällig.

  10. #10
    Intel & Nvidia Fan Avatar von Viper
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    Ich finde den Test auch super! Hast dir da ne menge arbeit gemacht! Respekt! Ich hätte gedacht das meine Creative X-Fi schlechter abschneidet in dem Vergleich.




  11. #11
    Erfahrener User Avatar von M[u]ddy
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    Zitat Zitat von Maskulin Beitrag anzeigen
    Hä? Was für ein Deckel? Da ist kein Deckel. Meinst du am Adapter?
    Jo auf dem Adapter ist ein Deckel drauf.^^
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  12. #12
    L.F.C. 8 Avatar von Maskulin
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    Zitat Zitat von M[u]ddy Beitrag anzeigen
    Jo auf dem Adapter ist ein Deckel drauf.^^

    Oha, dann war es Dummheit von mir.

    Gut, nehme bei der Prelude den negativ Punkt Toslink Adapter wieder raus.

    Habe das aber echt nicht gesehen.

  13. #13
    Erfahrener User Avatar von M[u]ddy
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    Ja war nicht dein Fehler. Das ist echt schwer zu erkennen.
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  14. #14
    L.F.C. 8 Avatar von Maskulin
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    Zitat Zitat von M[u]ddy Beitrag anzeigen
    Ja war nicht dein Fehler. Das ist echt schwer zu erkennen.

    Im Handbuch steht zudem rein gar nichts darüber.

    Zumal das eh sehr sehr kurz ist, zumindst was da beiliegt.

    Das .pdf bei Auzentech ist da besser, aber auch da steht es nicht.

  15. #15
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    Wow!
    Ich habs alles, wirklich, durchgelesen!
    Respekt Masku, ein tolles Review!
    Ich würde allerdings, gerade in Sachen Musik, nicht mit komprimiertem Material arbeiten (MP3, WMA, etc.) sondern entweder mit FLAC's oder, am besten, mit selbst erstellen WAV's von einer CD Deiner Wahl.
    Gut, auf einer AudioCD ist auch komprimiertes Material drauf, stimmt schon, dennoch ist es bei solchen Vergleichen wichtig keine externen Softwarelösungen ins Spiel zu bringen wie es WMA/MP3 Kompressoren halt sind.

    In Sachen DVD kann man nicht viel falsch machen, es sei denn man nutzt die falsche Software dafür. Was mich aber gerade hierbei interessiert, wie gehen beide Karten mit DolbyHD Material um? Und wie hoch ist die CPU-Last bei Wiedergabe (insofern überhaupt möglich) und/oder bei einem "Downmix"?

    Was ich in meinen Tests immer gemacht habe ist sowohl Analog als auch Digital zu testen. Die Sache mit dem Kopfhörer bei der Forte ist ein geniales Feature, und ich würde gerne hören inwieweit das ein Pluspunkt sein könnte.
    Wenns an dem Equip hapert kann ich Dir gerne kurzzeitig einen AKG K 272 HD zuschicken damit Du ausgiebig testen kannst.

    Daumen hoch für das Review hier, ne bessere Gamerkarte gibt's wohl nicht auf dem Markt...
    Der größte Virus mit dem die Menschheit zu kämpfen hat ist das Leben, denn das endet zu 100% tödlich.

    Hilfe! In meinem Freundeskreis ist ein WoW Zombie
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  16. #16
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    Danke Herr Xonar Kollege.

    Wie meinst du das mit HD Material?

    Wenn ich eine Blu Ray abspielen lasse, kommt Dolby Digital Plus zum Einsatz, was nichts anderes macht, als wie Dolby True HD in einen Dolby Digital 5.1 Stream umzuwandeln. Somit müsste die CPU Auslastung gleich sein, wie bei einem DVD Film mit Dolby Digital Tonspur.

    Mein Abspielplayer ArcSoft hat CUDA und würde damit der CPU die Last abnehmen. Aber ich könnte es ja mit WMP oder so machen.

    Das mit der Forte und Headsets bzw. Mikrofon interessiert mich auch. Bin schon irgendwie dabei, mir ein richtiges zu oganisieren. Testen kann ich das ja beim Kumpel, ohne das er mir nochmal die Forte geben muss.

    Danke für das Angebot. Werde wenn darauf zurück kommen.

  17. #17
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    Sehr schöner ausführlicher Test
    Dann habe ich ja alles richtig gemacht mit dem Kauf der prelude. Bin auch sehr zufrieden.

    Probleme habe ich dennoch bei Quake4 auf 7.1 gehabt, da ist mir der Sound abgestürzt bzw. es hat ganz übel in den Side-Boxen gerkracht.
    Inzwischen bin ich wieder bei 5.1 angelangt.

    @Maskulin: Du hattest doch mal geschrieben, daß es Probleme gäbe, bei der Prelude Kopfhörer über ein Case-Frontpanel anzuschließen.
    Geht das hier nicht? http://www.auzentech.com/site/suppor...frontpanelconn
    GA X38 DQ6 / Q9550@3,86Ghz / GA 280GTX (681/1466/1161 @1,06V) / G.Skill 6GBPk / X-Fi platinum / CobaNitrox-750W Rev.2
    LG Flatron W2600HP / auzentech X-Fi prelude / Heco Victa 600/200/100/25A @Yamaha RX-V365/winxp64

  18. #18
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    OMG??? das ist ja der hammer! hab das ganze zwar nur überflogen, weil meine faulheit mal wieder gewonnen hat, aber GEIL!
    Wäre ich nicht schon überzeugter Auzentech User, wäre ich es jetzt...

  19. #19
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    Zitat Zitat von BigHorst Beitrag anzeigen
    @Maskulin: Du hattest doch mal geschrieben, daß es Probleme gäbe, bei der Prelude Kopfhörer über ein Case-Frontpanel anzuschließen.
    Geht das hier nicht? http://www.auzentech.com/site/suppor...frontpanelconn
    Also ich kann den Anschluß faktisch nicht nutzen, da nur ein fürchterlich rauschendes Signal am Frontpanel-Anschluss meines Lian Li-Towers ankommt. Man hört zwar beispielsweise Musik, aber nur mit Rauschen im Hintergrund. Keine Ahnung woran das liegen könnte... Hatte mal versuchsweise den HD-Stecker mit dem AC'97-Stecker meines Towers getauscht (also der Stecker, der auf die Pins auf der Platine der Prelude gesteckt wird), das Ergebnis war aber das gleiche... Habe mir allerdings nie die Mühe gemacht, den Kabelstrang des Towers (also von Soundkarte zum Panel vorn) zu tauschen, kann ja sein, dass da ein Kabel kaputt ist...

  20. #20
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