UPDATE der Konfiguration
Dieser PC ist für preisbewusste Nutzer gedacht, die sich aber trotzdem eine Spielemaschine anschaffen wollen, die alle aktuellen Spiele einwandfrei unterstützt.
Zusammenstellung
CPU:
Intel Core i5 2500 ab 160€
Grafikkarte:
AMD Radeon HD6950 ab 180€ oder
NVidia GeForce GTX560 ca. 180€
Mainboard:
MSI P67A-G45 ab 105€
RAM:
Teamgroup Elite 8GB DDR3-1333 CL9 ab 40€
Optisches Laufwerk:
Samsung SH-B123L ab 50€
Festplatte:
Seagate Barracuda Green 5900.3 2TB SATA 6Gb/s ab 60€
Netzteil:
Super Flower Golden Green Pro 750W ab 95€
Gehäuse:
Coolermaster HAF922 ab 90€
Betriebssystem:
Win7 Home Premium x64 ab 65€
ohne Betriebssystem:
780€
mit Betriebssystem:
845€
Beschreibung
CPU:Intel bietet hier mit dem Core i5 die momentan leistungsstärkste CPU in dem Preisbereich an.Grafikkarte:
Eine Alternative von AMD ist hier nicht wirklich vorhanden.
Zwar könnte man auf die etwas günstigeren Phenom II Modelle zurückgreifen, aber die kommen von der Leistung nicht mit einem Core i5 2500 mit.
Optional bietet sich natürlich auch für Übertakter noch die Möglichkeit auf den etwas teureren Core i5 2500K zurückzugreifen.
Da sich Sandy Bridge Prozessoren nur noch sehr eingeschränkt über den BCLK übertakten lassen, sind die Prozessoren mit freiem Multiplikator der einzige Ausweg.
Doch evtl. könnte sich mit den, im Spetember erscheinenden, Bulldozer Prozessoren das Blatt zu Gunsten von AMD ändern.
NVidia oder ATI. An der Frage scheiden sich bekanntlich viele Geister.Mainboard:
Was bekommt man nun bei welcher Karte geboten?
Beide Grafikkarten bieten ungefähr eine vergleichbare Leistung in Spielen, vllt. mit einem kleinen Vorsprung für die HD6950.
Hier kommt es nun hauptsächlich auf die Vorlieben des Besitzers an.
Wer mehr zu Features wie PhysX oder Stereo 3D Wiedergabe tendeirt, der ist wohl bei NVidia besser aufgehoben.
Wer hingegen lieber viele Bildschirme gleichzeitig an einer Karte betreibt, der greift besser zu einer AMD Karte.
Das Mainboard ist die zentrale Platine des PCs.RAM:
Hier werden die einzelnen Hardware-Bauteile mit einander verknüpft.
Bei Mainboards sollte vor allem auch darauf geachtet werden, welche Steckplätze verbaut sind, und wie die Schnittstellen am Board angelegt sind.
Will man zum Beispiel einige ältere Steckkarten verbauen, so ist es sinnvoll darauf zu achten, dass PCI-Slots in ausreichendem Maße vorhanden sind.
Diese sollten auch nicht zu nah am obersten PCIe x16 Slot liegen, in den die Grafikkarte gesteckt wird, denn bei den meisten aktuelleren Grafikkarte werden bereits Kühlsysteme verwendet die einen weiteren Slot verdecken.
Das heißt, dass der Steckplatz direkt unter dem Steckplatz der Grafikkarte meist vom Kühlkörper der Grafikkarte verdeckt wird.
Bei der Mainboardwahl spielt zudem die anzahl der USB-, Firewire-, Floppy- und SATA-Anschlüsse eine wichtige Rolle. Sie bestimmen letztlich wie viele Festplatten, DVD-, Disketten-Laufwerke und andere externe Geräte, wie USB-Sticks, Camcorder usw. man anschließen kann.
Hier kann sich jeder selbst dazu Gedanken machen, welche Geräte er gerne an seinen PC anschließen würde.
Wer zu einem späteren Zeitpunkt vorhaben sollte sein System mit einem Dual-GPU-Gespann auszustatten, sollte sich allerdings im Klaren darüber sein, dass das Mainboard keine Crossfire- oder SLI-Systeme unterstützt.
Hier wäre dann das etwas teurere P67A GD55 zu verbauen.
Für aktuelle Spiele-PCs empfielt es sich mindestens 4GB Arbeitsspeicher zu verwenden, da aktuelle Betriebssysteme, wie Windows 7 bereits im Leerlauf bis zu 1,5GB belegen.Optisches Laufwerk (ODD):
Da die Speicherpreis in den letzten Monaten wieder deutlich gefallen sind, ist es sogar empfehlenswert bereits 8GB RAM zu verbauen.
Allerdings ist ab 4GB Arbeitsspeicher ein 64Bit Betriebssystem unumgänglich, um den kompletten Speicher ansprechen zu können.
Hier empfiehlt es sich auf zwei 4GB Speicher-Riegel zu setzen.
Hauptsächlich weil der PC dadurch von der Dual-Channel Technologie profitiert, die ein schnelleres Lesen und Schreiben der Daten aus bzw. in den Speicher ermöglicht.
Außerdem sind dann noch zwei weitere Speicherbänke frei, die in Zukunft für weitere Speichrriegel verwendet werden können.
Takt und Latenzen der einzelnen Module sind heute weitestgehend bedeutungslos.
Wer seinen PC schneller machen will, der ist besser damit beraten seine CPU zu übertakten/auszuwechseln, als seinen Arbeitsspeicher.
Als Optical Disk Drive wurde hier ein günstiges BluRay-DVD-Combo-Laufwerk von Samsung verbaut.Festplatte (HDD):
Das Laufwerk brennt alle gängigen DVD und CD Formate und besitzt zusätzlich die Möglichkeit BluRays zu lesen.
Wer auf Blu-Ray verzichten kann, kann auch auf einen normalen DVD-Multinorm-Brenner zurückgreifen.
Diese gibt es mittlerweile bereits ab 15€.
Als Festplatte empfehlen wir eine 2TB große Seagate Barracuda 5900.3.Netzteil:
Dies aus zwei Gründen:
1. Sie bietet mit 2TB genug Platz um viele große Spiele und sonstige Mediendateien zu speichern
2. Die Sektorgrößen der Festplatte sind bereits in 4kb unterteilt
Und dabei bleibt sie dennoch preislich im Rahmen.
Wer mehr Geschwindigkeit will, dem sei an dieser Stelle eine SSD ans Herz gelegt.
Allerdings sind diese immer noch sehr teuer und übersteigen das Budget für einen normalen Gamer-PC in der Regel erheblich, sind aber wesentlich effektiver, als eine normale Festplatte.
Wenn es um Netzteile geht, dann geht es vornehmlich um zwei Dinge:Gehäuse:
1. Leistung
2. Anschlussviefalt
Das Netzteil muss genug Leistung bieten um die Komponenten des PCs mit ausreichend Strom versorgen zu können.
Der Wirkungsgrad guter Netzteile liegt heute normalerweise zwischen 80% und 90%.
Je nach Güte des Netzteils ist der Wirkungsgrad höher oder niedriger und je nach dem ist das Gerät teurer oder günstiger.
Welches Netzteil für welche Hardware empfehlenswert ist lässt sich nicht auf die Schnelle sagen, da jedes Netzteil sich vom Anderen unterscheidet. Grundsätzlich hat es aber noch nie geschadet im Zweifel das etwas leistungsfähigere Netzteil zu nehmen.
Die Firmen BeQuiet! und Enermax bietet dazu auch einen Rechner an, der einem, nach Eingabe diverser Hardwarebauteile, ausrechnet, welches Netzteil am Besten für den PC geeignet wäre.
Mittlerweile bieten auch andere Hersteller, wie zB Enermax diesen Service.
Hier sollte jedoch auch immer bedacht werden, dass der Hersteller die eigenen Produkte natürlich auch an den Mann bringen will und deswegen auch gerne einmal ein stärkeres Modell empfielt, als eigentlich von Nöten wäre
Den Rechner von BeQuiet! gibt es hier, denn von Enermax gibt es hier
Netzteile mit hoher Effizienz erhalten außerdem ein 80PLUS Zertifikat.
Eine Liste der ausgezeichneten Modelle kann man hier, nach Herstellern sortiert, einsehen.
Wichtig ist wie gesagt ebenfalls die Anschlussviefalt.
So sollten für aktuelle Grafikkarten am Netzteil wenigstens zwei 6Pin PCIe-Stromanschlüsse vorhanden sein.
Einige anspruchsvollere Grafikkarten, wie die GeForce GTX 580 benötigen bereits einen 6-Pin und einen 8-Pin Stromanschluss, über welche auch unser verbautes 750W-Netzteil verfügt.
Außerdem wurde das Netzteil mit einer 80PLUS Gold Plackete zertifiziert, was das Gerät für seine hohe Effizienz auszeichnet. Hier wird kaum ein Watt verschenkt!
Aussehen und Form des Gehäuses sind immer eine Frage des Geschmacks und es Einsatzzwecks, daher kann man keine generelle Empfehlung geben.Aufrüstbarkeit
Zwei bis drei Dinge gilt es jedoch auch hier zu beachten:
1. Die Größe des Gehäuses
2. Belüftungssystem
Nanu ich habe vorhin zwei bis drei Dinge gesagt, aber nur zwei Punkte aufgeführt.
Das ist richtig da zwei davon quasi Unterpunkte zur Größe sind.
Zunächt ist die Größe natürlich deswegen wichtig, weil sie auch mit beeinflusst, wie viele Laufwerke montiert werden können und wie viel Platz im Inneraum des PC zur Verfügung steht.
Vor allem die Tiefe des Gehäuses ist häufig entscheidend, da aktuelle Grafikkarten zum Teil bereits die 30cm Marke geknackt haben und diese in zu kurzen Gehäusen dann eher schwer unterzubringen sind ohne das Gehäuse umbauen bzw. deformieren zu müssen.
In das empfohlene Coolermaster Gehäuse sollten sowohl die HD 6950, als auch die GTX 560 einwandfrei hineinpassen.
Bei größeren Kalibern, wie der HD5970 wird es jedoch sehr knapp.
Zweiter wichtiger Punkt bei der Auswahl der Größe ist das Mainboard.
Jedes Mainboard ist nach einem gewissen Standard (in der Regel ein ATX Standard) ausgelegt.
So gibt es beispielsweise E-ATX, ATX und µATX (von groß nach klein).
Das oben gewählte Mainboard ist nach ATX-Norm gebaut und passt somit hervorragend in das HAF922 Gehäuse.
Bei der Belüftung ist Folgendes zu sagen:
Ja es geht auch ohne Lüfter. Allerdings ist bei leistungsstarker Hardware immer zu empfehlen Gehäuse-Lüfter mit anzubringen.
Diese sollten - aus Gründen der Lautstärke - mindestens 120mm groß sein.
Die Lüfter mit der größten Wirkung sind diejenigen, welche die warme Abluft aus dem Gehäuse blasen.
Sie sitzen entweder an der Rück- oder Oberseite des Gehäuses.
Gerade Lüfter die die Abluft des Gehäuses nach oben hinausblasen, bringen noch einmal Einiges, da warme Luft nach oben steigt und sie durch Lüfter an der Oberseite leichter entweichen kann.
Der zweitwichtigste Lüfter ist für die Frischluftzufuhr von Vorne zuständig und kühlt gleichzeitig die Festplatten, die in der Regel direkt dahinter befestigt sind.
Zusätzlich gibt es manchmal auch die Möglichkeit Lüfter am linken Seiten-Teil, oder an der Unterseite des Gehäuses zu befestigen.
Auch sie sorgen für Frischluftzufuhr der Hardware.
Interessant ist das HAF922 auch für Leute, die mit der Anschaffung einer Wasserkühlung liebäugeln, da an der Rückseite des Gehäuses ein Ein- und ein Auslass für ein solches Kühlsystem angebracht wurden.
Eine weitere Aufrüstung des Systems ist grundsätzlich möglich, wenn auch nicht unbedingt nötig.
So kann ein etwas potenterer Core i7 Prozessor verbaut werden.
Auch die Grafikkarte kann selbst verständlich noch gegen ein leistungsstärkeres Modell ausgetauscht werden.
Dank des 750 Watt-Netzteils sollte dies bis hin zu einer GeForce GTX590 problemlos möglich sein.
Auch eine Radeon HD6990 ist mit dem Netzteil noch problemlos machbar.
Wer gerne ein AMD System hätte, der sollte sich noch bis September gedulden, wenn endlich die neuen Bulldozer Prozessoren veröffentlicht werden.
Changelog
16.08.2010 - Erstveröffentlichung
05.11.2010 - Grafikkarte, Netzteil, Festplatte, Preisanpassung
22.07.2011 - Generalüberholung
Geändert von SimsP (22.07.2011 um 20:46 Uhr)
UPDATE der Konfiguration
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