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  1. #1
    CMS Direktion GmbH&Co. kg Avatar von SimsP
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    Standard Office-PC (Low Cost-PC) Zusammenstellug

    Die Konfiguration ist für Einsteiger gedacht, die nicht unbedingt viel Wert auf aktuelle Spiele oder aufwendige Grafikanwendungen legen.

    Zusammenstellung
    CPU:
    Intel
    Core i3 2100 ab 95€
    AMD
    A-Series A8-3850 ab 110€

    Grafikkarte:
    onboard

    Mainboard:
    Intel
    ASRock H67M-GE ab 75€
    AMD
    MSI A75MA G55 ab 65€

    RAM:
    2x 2GB DDR3-1333 25€

    Optisches Laufwerk:
    Sony Optiarc AD7280S ab 20€

    Festplatte:
    Western Digital Caviar Green 750GB ab 30€

    Netzteil:
    Cougar A300 300W ab 35€

    Gehäuse:
    Rasurbo Basic&Case BC-13 ab 20€
    Empfehlung: ein leiser 92mm Lüfter für die Gehäuserückseite ca. 7€

    Betriebssystem:
    Win7 Home Premium 64Bit ca. 65€


    ohne Betriebssystem:
    Intel: 300€
    AMD: 305€

    mit Betriebssystem:
    Intel: 365€
    AMD: 370€

    Beschreibung
    CPU:
    Bei der Wahl der CPU ist bei diesem PC für den kleinen Geldbeutel ein System mit dem neuen Sandy Bridge Prozessor sehr interessant.
    Er bietet für wenig Geld sehr gute Leistung und gibt gleichzeitig nur wenig Wärme an seine Umgebung ab.
    Doch auch AMD ist hier interessant. Mit den neuen Llano APUs kann man Intel hier ganz gut Paroli bieten. Je nach Situation ist mal der eine, mal der andere Prozessor schneller.
    Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass Intel hier im Stromverbrauch etwas besser abschneidet als AMD.
    Grafikkarte:
    Da ein Office-PC grundsätzlich keine leistungsstarke Grafikeinheit benötigt, genügt in unserem Fall die onboard Grafikeinheit des Prozessors.
    Hier ist das AMD System, dank potentem Grafikchip, jedoch deutlich besser als die Intel Variante, wodurch aber auch - wie bereits erwähnt - ein etwas höherer Stromverbrauch resultiert.
    Mainboard:
    Das Mainboard ist als zentrale Platine, auf der alle Hardwarekomponenten zusammengeführt werden, ein sehr wichtiger Bestandteil des Systems.
    Das hier verbaute ASRock Board bietet hierbei ein sehr gutes Verhältnis aus Preis und Leistung.
    Trotz des geringen Preises bietet das Mainboard aktuelle Schnitstellen wie USB 3.0, oder SATA 6Gb/s und auch alle gängigen Anschlüsse wie, VGA, DVI, HDMI und eSATA sind an Bord.

    Bei dem von uns verbauten AMD A75 Board ist zwar kein eSATA Anschluss vorhanden, jedoch bietet das Mainboard gleich 6 interne SATA 6Gb/s Ports, welche natürlich auch mittels Adapter zu einem eSATA-Anschluss umfunktioniert werden können.
    RAM:
    Der Arbeitsspeicher sollte bei aktuelleren PCs alleine schon dem Betriebssystem zu Liebe nicht mehr kleiner als 2GB ausfallen. Dabei bleibt es jedem selbst überlassen, ob er zwei 1GB, oder einen 2GB Speicherriegel bevorzugt.
    Bei zwei Speicherriegeln kann die Geschwindigkeit des Zugriffs auf den Speicher durch den Dual-Channel Modus erhöht werden. Verwendet man einen Riegel, so spart dies Platz, wenn man später noch mehr Speicher installieren will.
    Mittlerweile sind die Speicherpreise allerdings wieder deutlich gefallen, sodass es auch kein Problem mehr darstellt bei einem kleineren System 4GB RAM zu verbauen.
    Wer auf die zusätzliche Geschindwigkeit durch den Dual Channel Modus ebenfalls verzichten will, der kann sich auch einen Speicherriegel mit 2GB anschaffen, der momentan mit etwa 10€ um 10-15€ günstiger kommt als das Packet mit zwei Riegeln.
    Optisches Laufwerk (ODD):
    Als Optical Disk Drive wurde hier ein günstiger DVD-Multinorm-Brenner von Sony verbaut.
    Hier genügt es einen preiswertes Modell eines namhaften Herstellers zu nehmen, da teurere Modelle nur wenig mehr Leistung bieten.
    Festplatte:
    Auch hier sind die Preise in den vergangenen monaten noch einmal deutlich gefallen.
    Mittlerweile bekommt man für 30€ eine 500GB Festplatte für knapp 2€ mehr sogar 750GB.
    Hier ist es mittlerweile unsinnig geworden eine Festplatte mit weniger als 500 GB Kapazität zu verbauen, da sich der Preisvorteil hier auf lediglich 1-2€ beläuft.
    Netzteil:
    Wenn es um Netzteile geht, dann geht es vornehmlich um zwei Dinge:
    1. Leistung
    2. Anschlussviefalt
    Das Netzteil muss genug Leistung bieten um die Komponenten des PCs mit ausreichend Strom versorgen zu können.
    Der Wirkungsgrad guter Netzteile liegt heute normalerweise zwischen 80% und 90%.
    Je nach Güte des Netzteils ist der Wirkungsgrad höher oder niedriger und je nach dem ist das Gerät teurer oder günstiger.
    Welches Netzteil für welche Hardware empfehlenswert ist lässt sich nicht auf die schnelle sagen, da jedes Netzteil sich vom Anderen unterscheidet. Grundsätzlich hat es aber noch nie geschadet im zweifel das etwas leistungsfähigere Netzteil zu nehmen.
    Die Firma BeQuiet! bietet dazu auch einen Rechner an, der einem nach Eingabe diverser Hardwarebauteile ausrechnet, welches Netzteil am Besten für den PC geeignet wäre.
    Mittlerweile bieten auch andere Hersteller, wie zB Enermax diesen Service.
    Hier sollte jedoch auch immer bedacht werden, dass der Hersteller die eigenen Produkte natürlich auch an den Mann bringen will und deswegen auch gerne einmal ein stärkeres Modell empfielt, als eigentlich von Nöten wäre
    Den Rechner von BeQuiet! gibt es hier, denn von Enermax gibt es hier
    Netzteile mit hoher Effizienz erhalten außerdem ein 80PLUS Zertifikat.
    Eine Liste der ausgezeichneten Modelle kann man hier, nach Herstellern sortiert, einsehen.

    Wichig ist wie gesagt ebenfalls die Anschlussviefalt.
    So sollten für aktuelle Spiele-Grafikkarten am Netzteil wenigstens zwei 6Pin PCIe-Stromanschlüsse vorhanden sein, da wir keine zusätzliche Grafikkarte verbaut haben, ist der PCIe Stromanschluss jedoch nebensächlich.
    Weiterhin hat unser Netzteil Anschlüsse für bis zu vier SATA-Laufwerke, drei IDE-Laufwerke und ein Diskettenlaufwerk.
    Wer gerne noch mehr Anschlüsse zur Verfügung hätte, kann sich auch das Sharkoon Rush Power C SHA-R400 ansehen, welches für 3€ Aufpreis zwei zusätzliche SATA-Anschlüsse, sowie einen zusätzlichen PCIe-Anschluss (x8/x6) bietet.
    Gehäuse:
    Aussehen und Form des Gehäuses sind immer eine Frage des Geschmacks und es Einsatzzwecks, daher kann man keine generelle Empfehlung geben. Zwei bis drei Sachen gilt es jedoch hier zu beachten:
    1. Die Größe des Gehäuses
    2. Belüftungssystem
    Nanu ich habe vorhin drei Dinge gesagt, aber nur zwei Punkte aufgeführt.
    Das ist richtig da zwei davon quasi Unterpunkte zur Größe sind.
    Zunächst ist die Größe natürlich deswegen wichtig, weil sie auch mit beeinflusst, wie viele Laufwerke montiert werden können.
    Zweiter wichtiger Punkt bei der Auswahl der Größe ist das Mainboard.
    Jedes Mainboard ist nach einem gewissen Standard (in der Regel ein ATX Standard) ausgelegt.
    So gibt es beispielsweise E-ATX, ATX und µATX (von groß nach klein).
    Beide oben aufgelisteten Mainboards sind nach dem µATX Standard gebaut.
    Sie lassen sich also in alle Gehäuse einbauen, welche den µatx, oder den ATX-Standard unterstützen.

    Bei der Belüftung ist Folgendes zu sagen:
    Ja es geht auch ohne Lüfter. Allerdings ist bei leistungsstarker Hardware immer zu empfehlen Gehäuse-Lüfter mit anzubringen.
    Dabei gilt: Je größer die Lüfter, um so mehr Luft könne diese auch bei niedrigerer Drehzahl wegen und um so leiser ist der Lüfter.
    Die Lüfter mit der größten Wirkung sind diejenigen, welche die warme Abluft aus dem Gehäuse blasen.
    Sie sitzen entweder an der Rück- oder Oberseite des Gehäuses.
    Gerade Lüfter die die Abluft des Gehäuses nach oben hinaus blasen, bringen noch einmal Einiges, da warme Luft nach oben steigt und sie durch Lüfter an der Oberseite leichter entweichen kann.
    Der zweit wichtigste Lüfter ist für die Frischluftzufuhr von Vorne zuständig und kühlt gleichzeitig die Festplatten, die in der Regel direkt dahinter befestigt sind.
    Zusätzlich gibt es manchmal auch die Möglichkeit Lüfter am linken Seiten-Teil, oder an der Unterseite des Gehäuses zu befestigen.
    Auch sie sorgen für Frischluftzufuhr der Hardware.
    Wie viele Lüfter man verbauen kann hängt von der Anzahl der Anschlüsse an Mainboard und Netzteil ab.
    In unserem Fall bietet das Netzteil keine Möglichkeit Lüfter direkt anzuschließen, die Lüfter müssen also alle am Mainboard angeschlossen werden.
    Hier bietet unser ASrock Mainboard zwei Möglichkeiten Gehäuse Lüfter zu verbinden, das MSI Mainboard hingegen bietet nur einen entsprechenden Anschluss.
    Achtung: Bei dem empfohlenen Gehäuse ist noch kein Lüfter verbaut.
    Wer dieses Gehäuse nehmen will ist gut beraten sich noch einen Lüfter dazu zukaufen.

    AMD oder Intel:
    Zugegeben eine nicht ganz leichte Frage.
    Allgemein kann man es vielleicht so formulieren: Wer gerne eine stärkere Grafikeinheit hat, weil er mit seinem Computer auch öfters HD-Filme schaut, oder ab und zu Videospiele spielt, der ist bei AMD besser aufgehoben. Zwar bietet der Grafikchip nicht die Leistung einer guten externen Grafikkarte, aber viele - auch aktuellere PC Spiele - werden damit funktionieren, auch wenn man natürlich die Grafikqualität des Spiels oft auf minimale Stufe stellen muss, um spielbare Ergebnisse zu erreichen.

    Wer hingegen etwas mehr Prozessor-Leistung benötigt, oder die etwas niedrigere Leistungsaufnahme bevorzugt, der greift besser zum Intel System.


    Aufrüstbarkeit:

    Der Sockel des Intel Mainboards gehört zum Aktuellsten, was es derzeit auf dem Markt gibt.
    Dem entsprechend kann man auch aktuellere und potentere Prozessoren verbauen, um die Leistung anzuheben.
    Aber Achtung: Gerade bei potenteren Prozessoren würde es sich empfehlen eine Gehäuse mit besserer Luftzirkulation zu verwenden.

    Beim AMD Mainboard handelt es sich jedoch um einen Sockel (FM1), der speziell für die APU genannten Prozessoren gedacht ist.
    Potentere Prozessoren können hier also nicht nachgerüstet werden, es sei denn AMD baut sein APU Sortiment auf diesem Sockel auch in Zukunft noch weiter aus.
    Wer bei AMD jedoch auch eine leistungsstarke CPU verbauen will, der sollte hier besser auf Sockel AM3 bzw. AM3+ setzen.
    Entsprechende Prozessoren sind für Office PCs allerdings eher ungeeignet.

    Der onboard Grafikchip kann auch gegen ein performanteres Modell in Form einer zusätzlichen Grafikkarte getauscht werden.
    Hier sind derzeit noch keine Grenzen gesetzt.
    Nunja zumindest fast keine, denn bei einer leistungsfähigeren Grafikkarte darf man auch davon ausgehen, dass sie mehr Strom benötigt.
    Deswegen wird man sehr schnell mit dem Netzteil in Konflikt geraten, das zum Einen neur einen 6 Pin PCIe Stromanschluss beherbergt, zum Anderen für aktuelle Grafikkarten aber auch nicht genug Leistung bietet.
    Wer also seinen PC in dieser Hinsicht nachrüsten will, ist gut beraten ebenfalls auf ein besseres Netzteil zu setzen, wie zB das oben genannte Sharkoon, welches für High-End Grafikkarten allerdings auch etwas zu klein ist.

    Die Aufrüstbarkeit dieses PCs ist deswegen als mittelmäßig-schlecht zu beurteilen.

    Changelog
    16.08.2010 - Erstveröffentlichung
    05.11.2010 - Neues Netzteil & Preisaktualisierung
    24.07.2011 - Generalüberholung
    25.07.2011 - Llano Variante
    Geändert von SimsP (25.07.2011 um 15:20 Uhr)


  2. #2
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    UPDATE der Konfiguration


  3. #3
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    UPDATE: Generalüberholung


  4. #4
    Preis/Leistung-Fetischist
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    gefällt mir sehr gut!
    aber ein Sandy i3 System für Office und Internet und Filme ist ein klein wenig Overkill^^.
    Zum Vergleich: der Rechner mit dem ich spiele hat gerade mal halb so viel CPU-Leistung ...
    Wenn man in das System eine 60€ Grafikkarte einbaut ist das schon ein einsteiger Gaming-PC.
    Office/Internet und Geldsparen ist die einzige Anwendung wo ich noch zu einem AMD-System greifen würde, ganz einfach wegen dem Preis. Der Stromverbrauch tritt bei solchen "Ich mach ihn mal an, wenn ich was schreibe, drucke oder schnell was im Internet nachgucke"-Systemen auch in den Hintergrund.

    Lass die Zusammenstellung bitte so, das ist vernünfig für die Zukunft.
    Aber wenns wirklich nur darum geht einen PC zu haben, mit dem man arbeiten kann ist es immernoch: AMD Athlon X2 250(46€) und ASUS nForce630a (36€)

  5. #5
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    UPDATE: Llano System


  6. #6
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    Ja gut Office PC ist so ein bisschen irreführend. Ist mehr so ein Einsteiger Multimedia Gerät. Mir fällt aber gerade keine passende Bezeichnung ein...


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