4 Jahre ist es her, seit ATI die Unified-Shader Architektur mit dem Xenos auf den Markt brachte. Nur ein Jahr später konnte NVidia selbiges auf dem PC nachholen und konnte damit wohl einen der erfolgreichsten Chips der Firmengeschichte vorweisen. Kein Chip hat bisher mehr Optimierungen und Umbenennungen hinter sich als der G80. Doch das Konzept ging Anfangs auf, denn ATI hatte mit dem nur wenig später erscheinenden R600 aus eigenem Hause schlechte Karten. Zu viel Abwärme produzierte er für zu wenig Leistung.
In den darauffolgenden Jahren ließen sich die beiden GPU-Giganten allerlei Tricks und Techniken einfallen, um noch mehr aus den Architekturen herauszuholen. Die Spitze dieser Entwicklung sehen wir heute im GT200b und dem generalüberholten RV870 alias Cypress XT. Nach 3 langen Jahren ist es ATI endlich gelungen den Konkurrenten auf Basis der R600 Architektur auszustechen.
Doch NVidia wäre nicht NVidia wenn sie nicht einen Trumpf in der Hinterhand hätten. Und so beginnt, 3 Jahre nach Einführung des ersten Unified-Shader Chips für den PC, eine neue Architektur am Markt Fuß zu fassen: Fermi
Viele Gerüchte gab es um diesen Chip, die NVidia selbst geschickt in Umlauf brachte. Doch nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Am Ende Ernüchterung bei den NVidia Anhängern. Zu hoch waren die Erwartungen, die man in diesen Chip gesteckt hatte.
Das Feld der Single-GPUs führt Fermi klar an, jedoch zum Preis einer horrenden Leistungsaufnahme, abnormaler Wärmeabgabe und einem Lüfter, der dem Triebwerk einer F16 problemlos Konkurrenz machen kann. Ist Fermi also eine Wiederholung des NV30 (besser bekannt als „Der Fön“) Desasters? Wir waren im Auftrag von hardwareboard.eu als Hardwaretester unterwegs um einen Vergleich zwischen den beiden großen Single-GPU-Grafikkarten zu ziehen. Das Ergebnis liegt vor euch.
Inhalt:
- Testsystem
- Lautstärke & Wärme
- 3D Mark
- Anno 1404 - Venedig
- Battlefield Bad Company 2
- Borderlands - General Knoxx
- Call of Duty - Modern Warfare 2
- Crysis Warhead
- DIRT 2
- Dragon Age Origins - Awakening
- Empire Total War
- FarCry 2
- GRID
- GTA IV - Episodes from Liberty City
- Metro 2033
- Unigine Heaven 2.0
- World in Conflict
- SiSoftware Sandra
- OGSSAA vs. SGSSAA
- Fazit
Testsystem:
Prozessor: Core i7 920 @ 2,67GHz (wassergekühlt)
Mainboard: Asus P6T Deluxe
RAM: 3x 1024MB DDR3 1600 + 3x 2048MB DDR3-1600
Netzteil: BeQuiet BQT-P7 850W
Laufwerke:
- LG GGW-H20L Blu-Ray Brenner
- Samsung HD103UJ + HD103SJ
- SuperTalent Ultradrive GX 128GB
Gehäuse: Coolermaster Cosmos S
Grafikkarten:
- ATI HD 5870
- NVidia GTX 480
Treiber:
- Catalyst 10.3
- GeForce 197.41
Wasserkühlung:
- Pumpe: Aquacomputer aquastream XT
- Radiator: XSPC RX360 + 3x 120mm Noiseblocker BlackSilentPRO
- CPU-Kühler: Watercool HeatKiller Rev 3.0 LT
- Grafik-Kühler: EK Waterblocks EK-FC480 GTX Nickel Acetal
Lautstärke & Wärme:
Werfen wir zunächst einen Blick auf die Lautstärke-Entwicklung der beiden Karten und betrachten dabei gleichzeitig, wie gut es den Kühlern gelingt die Karten auf einer niedrigen Temperatur zu halten.
Bei allen Ergebnissen wurde das Messgerät in Höhe der Grafikkarte im Abstand von 0,5m vom geöffneten Gehäuse angebracht.
Wie man sieht muss der Lüfter der Geforce deutlich schneller auf Hochtouren kommen, als der Lüfter der Konkurrenz-Grafikkarte. Auch in der letztendlichen Arbeitslautstärke hebt sich der Lüfter der GTX480 deutlich vom ATI-Modell ab.
Im Temperatur Diagramm wird deutlich, warum die GTX 480 ihren Lüfter nicht nur schneller beschleunigen, sondern auch auf eine wesentlich höhere Geschwindigkeit bringen muss. Während die HD 5870 sich bei niedrigeren Drehzahlen bereits wieder fängt, gelingt es dem Kühler der GTX 480 erst bei einer Lautstärke-Entwicklung von 60db die Karte wieder auf Kurs zu bringen. Dabei ist jedoch noch folgendes hervorzuheben: Per ATI Treiber und MSI Afterburner haben wir die Drehzahl beider Lüfter auf 100% gesetzt.
Der Geforce-Lüfter erzeugte hierbei die gleiche maximale Lautstärke wie im vorherigen Test 60dBa, wohingegen der ATI-Lüfter noch einmal deutlich aufdrehte, bis er schließlich bei einer Lautstärke von 62dBa angelangte.
Fraglich bleibt hier jedoch der Wert von 60dBa beim NVidia-Lüfter, da in diversen Foren bei übertakteten GTX 480 Modellen auch von Werten jenseits der 80dBa die Rede ist. Sollte der Lüfter bei dieser Drehzahl wirklich bereits sein Maximum erreicht haben stehen Übertaktern keine besonders rosige Zeiten bevor. Positiver fällt hier das Ergebnis der ATI-Karte aus. Der Lüfter bietet noch einen großen Puffer zum Übertakten, jedenfalls in der Theorie, denn wie wir alle wissen, hängt das OC-Potential einer Karte nicht nur von einem potenten Lüfter ab.
Fazit: Geht es um die Wärmeabgabe und Lautstärke-Entwicklung, so kann die HD 5870 der GTX 480 eindeutig nicht das Wasser reichen. Gott sei Dank, denn 60dbA im Dauerbetrieb erwiesen sich in unserem Test für unsere Ohren als nicht ganz unproblematisch. Einziger Vorteil: Im Winter wird bei dieser Grafikkarte die Heizung ausbleiben können. Ob durch die gesparten Heizkosten allerdings die höhere Stromrechnung kompensiert wird ist fraglich.
Nachtrag: Temperaturen bei Wasserkühlung mit GF100 und i7 920 beide auf Standardtakt.
Bei 15°C Außentemperatur und 18°C in einem ungeheizten Raum, gelang es meinem Rechner die Zimmertemperatur (Zimmergröße: 18m²) innerhalb von 2 Stunden IDLE-Modus (Surfen im Netz) die Zimmertemperatur auf
23°C anzuheben. Die Temperatur der CPU-Kerne lag im Durchschnitt bei 34°C, die der GPU bei 36°C.
Als Stresstest wurden zum Einen wieder FurMark, zum Anderen Prime95(In-place large FFTs) verwendet. Bereits nach wenigen Sekunden stellte sich eine GPU-Temperatur von 53°C und eine CPU-Temperatur von ca.
50°C ein. Diese stieg dann innerhalb einer viertel Stunde auf 65°C/64°C (GPU/CPU) an und behielt diesen Wert auch nach einer Stunde noch bei (kleine Ausreißer auf 66°C und 64°C waren vorhanden).
Das Diagramm der GPU-Temperatur hatte zum Schluss quasi die Form einer Logarithmusfunktion, die gegen den Wert 65°C geht.
Interessant: Während die Grafikkarte durch die Wasserkühlung eindeutig eine sehr gute Kühlung erfährt, die mit maximal 66°C sogar um 8°C niedriger, als die IDLE-Temperatur bei Lüftkühlung lag, trägt der Prozessor die
negativen Konsquenzen daraus, dass eine so große Wärmequelle in das Kühlsystem integriert wurde.
Zum Vergleich:
- CPU-Temps vor Integration der Grafikkarte in die Wasserkühlung: 30°C/53°C (IDLE/Last)
- CPU-Temps nach Integration der Grafikkarte in die Wasserkühlung: 34°C/64°C (IDLE/Last)
3D Mark:
Vielleicht nicht besonders aussagekräftig für die Leistung, die die Grafikkarte letztlich in grafischen Anwendungen und Spielen bietet, aber dennoch ein interessanter Vergleich.
Dabei wurden die CPU-Tests außen vor gelassen, da diese hier zum Einen nicht zur Debatte stehen, zum anderen deutlich unterschiedlicher ausfallen würden, da durch die PhysX Implementierung im 3D Mark Vantage die NVidia-Grafikkarte dem Prozessor unter die Arme greifen würde und es bis heute äußerst umstritten ist in wie fern die daraus resultierenden Ergebnisse noch vergleichbar sind.
Zunächst die Ergebnisse des 3D Mark 06:
Kann die GTX 480 in diesem Benchmark knapp die Führung behaupten, so sieht es im aktuelleren 3D Mark Vantage schon wieder anders aus:
Wie man sieht kann sich die HD 5870 einen leichten Vorsprung vor ihrer Konkurrentin erarbeiten.
Alles in allem keine Glanzleistung für die neue Grafikkarte aus dem Hause NVidia, aber da der 3D Mark - wie bereits erwähnt – ein eher theoretisches Leistungsergebnis liefert, wird es um so spannender, was die Spiele-Benchmarks aussagen.
Anno 1404 - Venedig
Da Anno 1404 als sehr CPU-lastig gilt, haben wir uns dafür entschieden einen neuen Spielstand zu beginnen, sodass wir eine Verfälschung der Ergebnisse durch zu hohe CPU-Last ausschließen konnten. Dadurch entstand allerdings ein neues Problem, das wir bis zum Schluss unseres Benchmarks nicht lösen konnten. Offenbar ist im Spiel ein Framelimiter eingebaut, denn obwohl wir VSync sowohl im Treiber, als auch im Spiel deaktiviert hatten, kamen die Grafikkarten nicht über die magische Grenze von 60fps hinaus. Auch die unerklärlichen Einbrüche der ATI-Karte bei den Minimum-FPS in der Auflösung 1280x1024 waren nach 2 weiteren Durchläufen immer noch vorhanden.
Die ersten Testläufe ohne FSAA und AF sind durch den Framelimiter nicht sehr aussagekräftig, da hier beide Karten durchgehend 60fps erreichen. Interessanter wird hingegen schon die zweite Grafik. Hier sieht man bereits, dass die GeForce sich einen klaren Vorteil herausarbeiten kann, jedoch bleibt leider unklar in wie weit sie die Radeon schlagen kann, da die Bildrate konstant auf 60fps bleibt.
Ein Problem das uns bei beiden Karten aufgefallen ist: Zoomt man mit der Kamera in die Karte hinein, so werden Texturen erst nach kurzer Verzögerung nachgeladen.
Battlefield - Bad Company 2
Einbrüche in der Minimum-FPS-Rate konnten wir in Battlefield Bad Company 2 beobachten. Nicht ganz klar bleibt woher diese Einbrüche stammen, denn die Einbrüche treten in diesem Fall bei beiden Grafikkarten in unterschiedlichen Einstellungen mehr oder minder zufällig auf. Auch hier gilt: Wir haben pro Einstellung zwei Durchläufe gemacht. Dennoch blieb in vier Einstellungen die Minimum-Framerate sehr niedrig. Eine mögliche Erklärung hierfür wären Nachladeruckler. Klar ist jedoch: das Ruckeln ist unabhängig von der eingesetzten Grafikkarte. Getestet wurde der Anfang der Einzelspieler Mission „NO ONE GETS LEFT BEHIND“.
Überraschenderweise schleicht sich die HD 5870 in diesem Spiel an der GTX 480 vorbei und schafft es ein leicht besseres Ergebnis abzuliefern. Doch die GeForce ist nicht faul und erobert mit FSAA und AF die Spitze wieder zurück.
Geändert von SimsP (08.05.2010 um 21:38 Uhr) Grund: Wasserkühlung hinzugefügt
Borderlands - General Knoxx
Bei Borderlands zeigt sich ein ähnliches Problem wie bei Anno. Trotz des deaktivierten VSync steigt die Framerate nicht über 62fps an. Deswegen können wir über die Leistung der beiden Karten leider nichts Genaues sagen außer, dass sie beide selbst mit höchster Grafikqualität zufriedenstellende Ergebnisse liefern. An der Auflösung 1920x1080 sieht man auch dass die GTX 480 hier im Vorteil liegt was die Leistung angeht. Jedoch bleibt unklar wie groß der Vorteil ausfällt.
Ein weiteres Mal mussten wir auch hinnehmen, dass die Minimum-Framerate bei unserer ATI-Karte bei der höchsten Auflösung in den Keller ging, was sich auch nach mehreren Durchläufen nicht änderte. Die GeForce hingegen lieferte durchgehend hohe Frameraten.
Call of Duty - Modern Warfare 2
Das erste Spiel in unserem Test, bei dem unsere GTX 480 so richtig abräumen konnte. Unter Einbeziehung von FSAA und AF erreichte sie sogar eine bis zu 2,45 Mal höhere Durchschnitts-Framerate als die HD 5870. Auch in diesem Spiel lagen die Minimum-Frameraten der ATI-Karte ziemlich niedrig, was sich durch einige kurze Hänger im Spiel bemerkbar machte, die den Spielverlauf jedoch nicht störend beeinflussten.
Festzuhalten bleibt auch, dass NVidia bei Call of Duty zwar deutlich mehr Leistung als die Konkurrenz von ATI bringt, dass diese aber kaum etwas bringt, da die meisten aktuellen Bildschirme eine Frequenz von 60Hz unterstützen und dementsprechend eine höhere Framerate von geringem Nutzen ist. Einziger möglicher Nutzen ist das Investieren der zusätzlichen Leistung in einen qualitativ hochwertigeren FSAA-Modus oder Ähnliches.
Getestet wurde der Anfang der Mission „Der Gulag“.
Crysis Warhead:
Tragisch für NVidia, aber wahr: In der Königsdisziplin Crysis schafft die neue Karte es zwar gerade so die HD 5870 zu übertrumpfen, aber mit so verschwindend geringem Vorsprung, dass man hier nicht wirklich von einem Vorteil für NVidia sprechen kann. Für den Benchmark wurde das frei erhältliche Benchmark Tool von Framebuffer in der Version 0.32 gewählt. Der Testlauf wurde auf der Karte „ambush“ durchgeführt. Als Anzahl der Test Durchläufe wurde 1 gewählt, da wir meinen, dass es eher alltäglich ist eine Spielszene einmal durchzuspielen und nicht mehrmals hintereinander, um ein flüssigeres Ergebnis zu erzielen.
DIRT 2:
Hier zeigt sich ein ähnliches Bild, wie bereits zuvor bei Crysis. Wiederum kann sich unsere GTX 480 leicht von ihrer Konkurrentin absetzen. Diesmal zwar etwas deutlicher als bei Crysis, jedoch mit geringem Vorteil, da auch unsere HD 5870 stets mehr als 60fps erreicht und somit ebenfalls ein einwandfreies Spielerlebnis für all diejenigen mit einem 60Hz Bildschirm ermöglicht. Für den Test wurde der Spiel interne Benchmark verwendet und jeweils einmal absolviert.
Dragon Age Origins - Awakening:
Ein weiterer eindeutiger Sieg für NVidia. Zwar kann die GTX 480 mit ihrer Minimum-Framerate nicht gerade glänzen, liegt im Durchschnitt jedoch deutlich über ihrer Konkurrentin. Besonders gut sichtbar wird der Unterschied mit 8 statt 4 facher Kantenglättung. Ein klarer Sieg für unsere GTX 480. Die Tests wurden in der Stadt „Amaranthine“ durchgeführt.
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Empire Total War:
Ein überaus ausgeglichenes Bild gibt dieser Test wieder. Sowohl bei der Durchschnitts-, als auch bei der Minimum-Framerate herrscht ein klares Unentschieden der beiden Kontrahenten. Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass dies auf die hohe Prozessorlast des Spiels zurück zuführen ist. Der Benchmark wurde in einer 4 gegen 4 Landschlacht durchgeführt.
FarCry 2:
Auch hier wieder ein deutlicher Sieg für die GTX 480. Zwar schafft die HD 5870 auch eine mehr als ausreichend hohe Durchschnitts-Framerate, jedoch hapert es etwas wenn es um die Minimum-Framerate im Spiel geht. Auch hier setzt an manchen Stellen ein kurzes Hängen im Spiel ein, ähnlich wie bei Call of Duty vorher. Zum Testen wurde das FarCry2 interne Benchmark Tool verwendet. Als Testdurchlauf wurde vom Rechner jeweils 3 Mal der Test „Ranch Long“ absolviert. 3 Mal wegen der niedrigen Minimum-Framerate bei der HD 5870.
GRID:
Racedriver GRID ist eines der wenigen Spiele, wo es sich nicht nur lohnt FSAA zu verwenden, sondern beinahe sogar notwendig ist. Wir kennen kein Spiel, bei dem der Aliasing-Effekt so störend auftritt wie bei Racedriver GRID. Dementsprechend unterziehen wir gerade den Benchmark mit FSAA einer näheren Betrachtung. Hier steht klar unsere GTX 480 im Vordergrund mit annähernd der doppelten Framerate als unsere HD 5870. Jedoch muss auch hier wieder beachtet werden, dass der Vorteil für den Großteil der Nutzer uninteressant ist, da unsere ATI-Karte ebenfalls fast durchgehend eine Framrate von mehr als 60 Bildern in der Sekunde erreicht. Für den Test sind wir jeweils einmal auf der Strecke Washington (Grand Prix Strecke) im Modus Profi-Tuner mit unserem Nissan Skyline gefahren.
GTA IV - Episodes from Liberty City:
Für den Test wurde der Spiel-interne Benchmark aus Ballad of Gay Tony herangezogen, da dieser sich als anspruchsvoller herausstellte. Auch war der Benchmark nicht ganz fair, da wir größtmögliche das Maximum aus der Engine herausholten. Mit dem Ergebnis, dass der Videospeicher unserer HD 5870 bis zum Rand voll war, wohingegen die GTX 480 mit ihrem 500 MB größeren Videospeicher noch genug Puffer nach oben hatte. Diese Tatsache macht sich in den Ergebnissen durch eine deutlich niedrigere Minimum-Framerate bei der HD 5870 deutlich. Die 7fps hingegen stammen wieder aus einem Hänger im Spiel, ähnlich bei Call of Duty und FarCry2, der sich auch nach mehreren Versuchen nicht beheben lies.
Metro 2033:
Für Metro 2033 haben wir aus Kapitel 1 den Level „Verfolgung“ gewählt.
Auf den ersten Blick sehen die Unterschiede in den Leistungen der beiden Karten nicht besonders groß aus. Im Spiel macht es jedoch häufig den Unterschied zwischen gerade noch so gut spielbar und „ruckelt zu stark, um richtig zielen zu können“ spielbar. Auch hier ist die GTX 480, wenn auch in den Frameraten schlecht sichtbar, der HD 5870 um Einiges voraus.
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Geändert von casiopeia (07.05.2010 um 18:32 Uhr)
Unigine Heaven 2.0:
Man hätte es auch in NVidia Heaven umtaufen können. So groß ist der Unterschied zwischen den beiden Karten in kaum einer anderen Anwendung. Hier kann GF100 alias Fermi seine Stärken ausspielen. Diese liegen eindeutig im Bereich der Tesselation, denn während bei der HD 5870 das Pflaster der Stadt und die Burg mit 8-13fps nur so dahin ruckeln, schafft die GTX 480 das Wunder und verdoppelt die Framerate ihrer Konkurrentin, sodass ein beinahe flüssiger Bildlauf entsteht.
World in Conflict:
World in Conflict ist wieder eines der Spiele die auf Grund der hohen Prozessorlast kein eindeutiges Ergebnis zulassen. Beide Grafikkarten befinden sich auf etwa der gleichen Leistungsebene. Der einzige erkennbare Unterschied liegt im eingeschalteten Ambient Occlusion, was bei der GTX 480 ohne FSAA und AF zu kleineren Einbrüchen der Framerate gegenüber der HD 5870 führt. Für den Test wurde der Spiel-interne Benchmark jeweils einmal absolviert.
SiSoftware Sandra:
Kurz vor Schluss noch ein Verglich der GPGPU Rechenleistungen der beiden Karten.
Wie zu erwarten war ist die HD 5870 der GTX 480 in der Rechenleistung über. Bei der Speicherleistung jedoch wendet sich das Blatt und NVidia sticht die ATI-Konkurrenz mit einem leichten Vorsprung aus. Es wurde lediglich der Compute Shader Benchmark durchgeführt, um ein Vergleichbarkeit der beiden Karten miteinander zu erreichen.
OGSSAA vs. SGSSAA:
Zu guter Letzt noch ein Vergleich der Bildqualität beider Karten in der Disziplin Kantenglättung. Als Testkandidaten dienen die beiden Spiele Assassin's Creed 2 und Call of Duty Modern Warfare 2. Links jeweils die OGSSAA-Version, rechts dementsprechend die SGSSAA-Version
Bei Assassin's Creed 2 sieht man, dass der Unterschied der beiden FSAA-Modi außerhalb von transparenten Texturen relativ gering ausfällt.
Bei Call uf Duty MW 2 jedoch erkennt man an den transparenten Texturen der Zäune doch deutlich Unterschiede. Was jedoch besser ist kann man nicht so einfach sagen. Die GeForce verwischt beim Glätten etwas, dafür sieht das Bild der Radeon etwas pixeliger aus. Somit ist das Ganze wohl Geschamckssache.
Fazit:
Nach all unseren Tests ist uns keine eindeutige Empfehlung für, oder gegen eine der beiden Karten möglich. Fakt ist nur: Momentan lohnt sich die Anschaffung einer GTX 480 nicht, da die Leistung einer HD 5870 in den meisten Fällen mehr als genug ist. Für die Zukunft muss man der GTX 480 aber klar einräumen dass sie die besseren Karten hat, da sie bei einigen Anwendungen bereits die Leistung einer HD 5870 verdoppeln kann (und das ohne die negativen Eigenschaften einer Dual-GPU-Grafikkarte), jedoch zu dem Preis der sehr hohen Stromaufnahme und Wärmeabgabe, sowie der daraus resultierenden Lautstärke des Lüfters. Außerdem ist festzuhalten, dass NVidias neues Flaggschiff gerade erst am Markt erhältlich ist und die Treiber dementsprechend noch nicht so weit für die Karte optimiert sind, wie das bei ATI der Fall ist.
Mit Spannung erwarten wir denn kommenden NVidia Treiber GeForce 256, der wohl noch einiges an Performance aus der Fermi-Architektur herausholen wird.
Positiv für NVidia sind auch diverse Features wie PhysX, Cuda, oder 3D Vision zu bewerten. Hier ist ATI noch etwas im Verzug. Zwar gibt es mittlerweile auch bei ATI die Möglichkeit des 3-Dimensionalen Spielerlebnisses und auch ein Gegenstück zu Cuda namens Stream, jedoch erfahren beide eine nicht ganz so umfangreiche Unterstützung, wie dies bei NVidia-Karten der Fall ist. Speziell PhysX jedoch weiß bei der GTX 480 zu gefallen, da diese genug Leistung bietet, um in Spielen wie Batman Arkham Asylum, oder Unreal Tournament 3 sowohl die Grafik-, als auch die Physikberechnung ohne merkbare Einbrüche in der Framerate zu übernehmen. Die Anschaffung einer zweiten Karte für PhysX ist dadurch überflüssig, zumindest solange es kaum Spiele gibt die eine GTX 480 auch ohne PhysX schon ins „Schwitzen“ bringen.
OK, scheinst wohl mit dem Posten fertig zu sein.
Erstmal Respekt! Habt ihr echt super gemacht.
Kleiner Kritikpunkt: Die Screen bei OGSSAA und SGSSAA nun ja, da hätte man bessere Positionen/Spiele nehmen können. Aber das war ja nicht der Hauptitel des Threads. Mit welcher nHancer Version hast ihr eigentlich OGSSAA auf GTX 480 aktiviert?
Habt ihr auch bedacht, dass ATI kein SGSSAA unter DX10 und 11 kann, nur DX9? Habt ihr gewusst, dass OGSSAA unter DX9 nicht optimal läuft (wegen nhancer, neuere Versionen fixen das), dafür unter DX10/11?
Mit was sind die Bilder gemacht worden, DX9 oder wie und was?
Die Benchs bescheinigen die weltweten Tests. Interessant: In DIRT 2 konnte, wie ich es sagte, dank einem neueren Treiber die GeForce deutlich zulegen, wie bei Tests die anfangs gemacht wurden mit älteren Treibern bei GeForce GTX 4 Release.
Alles in allen: Gute Arbeit.
Sauberer Test. Zu recht von mir oben angepinnt
Viel Arbeit, super aufgebaut! Ganz großes Lob an euch.
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zunächst mal noch ein dickes DANKE an alle Mods, die uns hier so tatkräiftig unterstützt haben. Als da wären: casiopeia, Maskulin, Rocko, Error 2k4, Tim und wie sie alle heißen. Danke Jungs! Ohne euch wär das alles nicht so schnell machbar gewesen.
@masku: wie du schon zurecht bemerkt hast, funktioniert SGSSAA nur mit DX 9. Daher haben wir beide Spiele auch unter DX9 getestet. Für unsere GeForce kam dabei der nHancer in der Version 2.5.7 zum Einsatz
Hm, DirectX 9. Schade, erst bei DX10 und DX11 tritt die Geforce erst richtig in Aktion. Gut ohne Gegenpart ist das ja nutzlos.
P.S.: Für dich privat, da du ja jetzt GeForce GTX 4-er Besitzer bist und falls du es noch nicht mitbekommen haben solltest:
http://www.hardwareboard.eu/threads/...-nHancer-2.5.9
GTX 470 und GTX 480 kompatibel (2.5.7 nicht zu 100%).
Nichts zu danken SimsP, das ist unser Job hier. Und gute Projekte unterstützen wir auf jeden Fall, wir wären ja doof es nicht zu tun...
Viel mehr muss das Team euch danken, und natürlich die gesamte Community, niemand außer euch hätte so einen Test aus dem Boden stampfen können.
Dafür genießt ihr meinen höchsten Respekt.
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War auch ne schöne Sache, teilweise etwas langatmig, weil man alles wiederholen und wiederholen muss, aber z.B. Racedriver GRID hat viel Spaß gemacht zu testen ^^
Mal sehen was der 256er Treiber bringt ^^
Gut, lassen wir das. Ich will diesen Thread nicht im Offtopic ersticken lassen, dafür ist er einfach zu schade.
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Offtopic? Was gehtn ab? Alles was ich gesagt habe, handelt über das Thema hier.
Das ist mir klar, aber ich will nicht Treiberlaberlaber hören, sondern Antworten auf den Thread. Mit Treiber xy könnte alles besser werden hat hier mal gunnix zu suchen.
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naja, das könnte unsren ganzen benchmark über den haufen werfen - also ne spekulation darf man doch machen oder nicht? ^^
schließlich hab ich damit angefangen.
aber gut wenn es die rules nicht erlauben, dann halt net![]()
Schon gut, ich sage nichts und weiß was du meinst. Aber meine Aussage stimmt. Genau so wie der Catalyst 10.3 Leistungssteiergung ermöglicht hat, wird es der neue GeForce 256 logischerweise auch. Daher ist das keine Lüge.
Ich sagte ja nicht, der GeForce 256 wird dann ne GTX xxx auf HD 5970 Niveau befördern (soll jetzt nur nen Beispiel sein, keine Angst^^). Und dass dann erstmals 3D Vision Surround kommt, ist auch bekannt.
Mit den Forenrules hat das überhaupt nichts zu tun. Niemand hier hat sie auch nur im entferntesten berührt. Mir geht es darum Aussagen zu "erhaschen" die so einer Arbeit würdig sind.
Und eine Aussage wie: "mit Treiber xy wird alles besser" wirft all eure Arbeit über den Haufen. Und genau das will ich nicht.
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Nun ja, also eigentlich müsste mal Tests (egal welche Tests, ob hier, CB etc.) bzw. Benchs mit Release des GeForce 256 nochmal aktualisieren, da ja bei AMD immer (auch hier) der 10.3 genommen wird und der erste Fermi Treiber ist nun mal eigentlich der Geforce 256. Erst der zeigt, was "abgeht".
Das soll aber keine aufforderung an die Herren hier sein, keine Angst. Oder man hätte in Tests bei der AMD auch ältere Treiber nehmen müssen. Dann wäre "Gleichstand". So ist es ein brandneuer AMD Treiber, der sehr optimiert daher kommt und quasi ein "0815" Fermi Treiber, der eigentlich kein endgültiger Fermi Treiber ist.
Ohne jetzt sagen zu wollen, die Werte sind nicht vergleichbar aufgrund der verschiedenen Treiber.
Super test von euch! Richtig Klasse, dass ihr euch für alle Interessierten hier diese Arbeit gemacht habt.
Allerdings hab ich ne kleine Anmerkung:
Müsste das nicht genau andersherum sein? Denn die GTX 480 ist doch schlechter, die HD 5870 besser. Und "nicht das Wasser reichen können" bedeutet doch, nicht so gut zu sein wie der/die andere.
AMD Phenom II X4 955 BE @ 3,88GHz
Gigabyte GA-MA785GT-UD3H (rev. 1.0)
Sapphire HD 5850 Rev. 2 @ 870/1075
Intel X25-M G2 Postville 80GB
WD Caviar Green 500GB
Creative X-fi XtremeGamer
4x 2GB DDR3-1333 CL9
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