- CPU Kühler allgemein
- CPU Kühler AMD
- CPU Kühler Intel
- Arbeitsspeicher
- Mainboard einbauen
- Stromkabel
- Datenkabel
- Steckkarten
- Frontpanel anschließen
- Trickkiste: Kabel verlegen
CPU Kühler allgemein
Bei den Boxed Kühlern ist bereits Wärmeleitpaste aufgetragen, diese wird durch eine Schutzkappe geschützt. Diese müsst ihr erst abnehmen ehe ihr den Kühler montieren wollt. Solltet ihr den Kühler nicht montieren können und er hatte bereits Kontakt mit der CPU müsst ihre neue Wärmeleitpaste auftragen. Neben den Mitgelieferten Kühlern gibt es noch viele weitere die sich in Handhabung und Montage unterscheiden. Hier müsst ihr immer selber schauen wie sie zu verbauen sind.
Die Kühlermontage kann manchmal etwas tricky sein, ist aber im eigentlichen Sinne nicht schwer.
Bei AMD geht wie folgt vor:
Ihr habt um den Sockel einen Rahmen mit Haken, schaut wo bei eurem Kühler die Klammern sitzen die zu den Haken passen. Stellt euren Kühler jetzt gerade auf die CPU und hakt auf der einen Seite auf der kein Hebel ist die Klammer in die Haken im Rahmen. Nun drückt ihr auf der anderen Seite ebenfalls die Klammern in die Haken und drückt den Hebel herunter. Das kann etwas Kraft in Anspruch nehmen, dies ist aber normal. Schließt jetzt den Lüfter am Mainboard an.
Wer hiervon Bilder hat/machen möchte bitte melden...
Bei Intel geht ihr so vor:
Intel verwendet für seine Standardkühler sogenannte Push-Pins zur Befestigung. Stellt euren Kühler so auf den Prozessor, dass die PishPins über den Löchern im Mainboard sind. Nun drückt ihr einen Pin nach unten und dreht ihn dann in Pfeilrichtung, wiederholt das dann bei dem gegenüber liegenden Pin (nicht nebenliegenden). Danach bei den letzten beiden Pins. Kontrolliert auf der Mainboardrückseite ob alle Pins gleichmäßig heraus gucken und gespreizt wurden. Der Kühler sollte jetzt so fest sitzen das er sich nicht mehr abnehmen lässt oder wackeln kann, sollte er noch abnehmbar sein, waren die Pins nicht tief genug/wurden nicht gespreizt. Sollte ein Pin nicht richtig sitzen müsst ihr diesen erneut lösen und wieder befestigen. Das ganze Prinzip funktioniert genauso wie Spreitzdübel wie man sie aus dem Handwerk kennt. Schließt jetzt den Lüfter am Mainboard an
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Der Arbeitsspeicher
Nun können wir uns um den RAM kümmern, solltet ihr hierfür mehr als einen Riegel benutzen, schaut in eure Gebrauchsanleitung und lest nach in welche Bank ihr sie stecken müsst damit sie im Dualchannel laufen, es sollte aber so sein, das jede 2te Bank belegt sein muß bzw bei Trichannel (Core i7) jede dritte.
Zur Installation des RAMs öffnet die beiden Haken an den Rändern der Bank so das diese zur Seite abstehen. Schaut nun auf eure Riegel und schaut wo die Einkerbungen sind, die Bänke haben an der Innenseite eine Brücke, somit passt der Riegel nur in EINE Richtung in die Bank!! Nachdem ihr zweifelsfrei herausgefunden habt wie rum der RAM eingesetzt werden muß, steckt ihr ihn herein. Hierfür ist etwas Kraft erforderlich aber nicht zu viel. Die zu beginn zur Seite gedrückten Haken sollten hierbei selbständig wieder in ihre Ursprungsposition zurück gehen. Sobald die Haken auf höhe der Einkerbungen am Rand des RAMs liegen könnt ihr zusätzlich die Haken zusammen drücken. Der RAM ist erst richtig eingebaut wen die Haken IN den Einkerbungen liegen und nicht krum sitzt.
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Das Mainboard wandert ins Gehäuse.
Da wir zu beginn schon alles hierfür vorbereitet haben müssen wir nur noch das Mainboard samt Kühler und RAM auf die Abstandshalter legen. Hierbei ist darauf zu achten, dass eure Anschlüsse richtig durch das Rearpanel schiebt und die Öffnungen des Mainboards mit den Abstandshaltern übereinstimmen. Oft ist es so, dass das Board etwas von der Gehäusewand weg zeigt, etwas Druck hilft hier nach um die Öffnungen über die schrauben zu bekommen. Wenn ihr das Board in Position habt schraubt in alle Löcher die dafür vorgesehenen Schrauben, jedoch noch nicht fest – nur rein. Wenn alle Schrauben drin sind und passen könnt ihr sie anziehen, aber nur so lange bis ihr einen leichten Widerstand spürt. Nach fest kommt ab!
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Verschaffen wir uns jetzt mal einen kleinen Überblick.
Wir haben das Mainboard samt Kühler und RAM in unser Gehäuse eingebaut sowie auch die Laufwerke und das Netzteil. Wie machen wir weiter?
Jetzt versorgen wir alle Komponenten mit Strom, angefangen beim Mainboard. Hier gibt es kleine Feinheiten der Steckerarten. Wer einen kleinen Tipp haben möchte wie er seine Kabel sauber verlegen kann, sollte einmal ans Ende des HowTo gehen.
Stromkabel
Wir fangen mit dem 24 Poligen ATX Stecker an, der Anschluss hierfür auf dem Board kann auch 20 polig sein wenn es sich um ein älteres Board handelt! Der Stecker am Netzteil sollte so aufgebaut sein das es möglich ist aus dem 24-poligen Stecker einen 20-poligen zu machen. Steckt den Stecker in den Anschluss und achtet darauf das er einrastet.
Nun schaut ihr wo ihr auf eurem Mainboard einen weiteren 4 oder 8 poligen Anschluss findet. Dieser nennt sich P4 bzw. P8. Dieser wurde zu Zeiten des Pentium 4 eingeführt um den Stromhunger der CPU zu bedienen, daher auch der Name P4... Soviel mal als Trivia am Rande ;-)
Im Laufe der Zeit wurde aus dem 4 Poligen Kontakt ein 8 Poliger gemacht, vor allem bei Boards die CPUs mit hohem Stromverbrauch unterstützen. Euer Netzteil hat entweder einen 4 und einen 8 poligen Stecker oder aber einen 8 poligen den man auf 4 polig trennen kann.
Nun könnt ihr euch um eure Laufwerke kümmern, es stehen 3 Verschieden Stecker zur verfügung:
S-ATA, Molex und Floppy
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Ihr müsst schauen welcher Stecker bei euch auf die Laufwerke passt, sie alle sind Verpolungssicher – Solange man nicht zu viel Gewallt verwendet!
Solltet ihr eine Festplatte haben die einen S-ATA Strumanschluss UND einen Molex Anschluss besitzt dürft ihr nur EINEN anschließen sonst geht das Laufwerk in die ewigen Jagdgründe über! Welchen ihr allerdings davon nutzt ist eure Sache.
Nun können wir uns den Datenkabeln zuwenden.
Da sich die Reihen der Anschlussarten in den letzten Jahren gelichtet haben und ich nicht davon ausgehe das jemand der sich jetzt einen PC zusammen baut noch eine IDE Festplatte geschweige denn ein Diskettenlaufwerk gekauft hat, kann ich getrost auf eine Beschreibung dieser Arten verzichten. Sollte jemand daran Anstoß nehmen werde ich das aber gerne nach reichen!
Tja, was bleibt da noch übrig? Nicht mehr als S-ATA. Die Handhabung dieses Datenkabels ist denkbar einfach! Da es eine Punkt zu Punkt Verbindung ist müßt ihr nicht mehr machen als das eine Ende an eurer Festplatte zu stecken und das andere an die Anschlüsse an eurem Mainbord. Solltet ihr diese nicht Finden, schaut wieder einmal in euer Handbuch. Der SATA Anschluss ist Verpolungssicher, er hat einen L-förmigen Kontakt und passt somit nur in eine Richtung. Er ähnelt der S-ATA Stromanschluss ist aber kürzer. Das Kabel als solche ist ca. 1 cm breit 3-4 mm dick. Auf meinem folgendem Bild ist es Rot.
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Steckkarten
Heute gibt es nur noch 2 relevante Steckartenarten, PCI und PCI-Express (PCIe) in seinen Varianten x1, x2, x4 x8 und x16
Der Vorteil an PCIe ist abgesehen von seiner höheren Bandbreite als PCI seine Vielseitigkeit.
Man kann in einen x16 slot eine x1 Karte stecken und sie Funktioniert dennoch. Ein Mainboardhersteller könnte anstelle von allen PCIe Varianten einfach nur x16 Slots verbauen und man könnte dennoch alle Arten von Karten betreiben. PCI ist mit PCIe nicht kompatibel.
Schaut euch eure Steckkarten an und guckt in welchen Slot diese gesteckt werden muß. Entfernt an der Rückseite eures Gehäuses die Slotblenden die im Weg liegen um die Karte zu verbauen. Ist dies geschehen könnt ihr die Karte einbauen, achtet darauf sie gerade rein zu stecken und sie nicht zu verkanten. Nachdem ihr das getan habt müsste ihr die Karte festschrauben. Dies geschieht dort wo ihr die das alte Slotblech raus geschraubt habt. Bei Günstigen Gehäusen muß man die Slotblenden heraus brechen, in diesem Falle sollten aber Schrauben beigelegt sein um die Steckkarten zu verschrauben.
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Viele Grafikkarten benötigen zusätzlich 1 oder 2 zusätzliche Stromversorgungen! Diese können 4, 6 oder 8 Polig ausfallen. An eurem Netzteil sollten diese Anschlüsse gegeben sein, oft sind diese mit PCIe beschriftet. Zusätzlich sollte bei der Grafikkarte ein Y-Kabel bei liegen mit dem ihr aus 2 Molex-Steckern ein PCIe Stromanschluß machen könnt.
Euer PC wird ohne diese Stromanschlüsse seinen Dienst verweigern und nicht hoch fahren!
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Reste-Essen...
Frontpanel anschließen
Ihr könntet euren PC jetzt unter Strom setzten aber anspringen würde er nicht.
An der Vorderseite eures Gehäuses sind mehrere farbige Kabel zu finden, diese müssen an euer Mainboard angeschlossen werden. So schaut der Anschluss in etwa auf eurem Board aus und sollte mit PANEL beschriftet sein. Bei den Anschlüsen handelt sich um
- HDD_LED/IDE_LED – LED für die Fesplattenaktivität
- RESET - Resetschalter
- Power_LED – LED für den Betrieb
- PWR_SW - An-Schalter
- Speaker – Interner Specker
Hier solltet ihr im jeden Fall euer Handbuch zu rate ziehen! Die weißen Adern sind die Massepunkte (GND oder „-“) , beachtet dies beim Anschließen. Ein Verpolen wird hier aber nicht mit dem Tot bestraft! Fragt dennoch lieber nochmal nach wenn ihr euch nicht sicher seit! Als kleine Eselsbrücke könnt ihr euch merken, dass die Beschriftung nach Aussen zeigen sollte, so können die einzelnen Kontakte auch keinen Kurzschluss bauen.
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Sollte euer Gehäuse über Front-USB Anschlüsse verfügen müsst ihr die Passenden Kabel auf eurem Board anschließen.
ACHTUNG: USB und FireWire (IEEE 1394) sind nicht kompatibel aber sehen zum verwechseln ähnlich! Schaut sehr genau in eure Anleitung!!!
Wenn ihr in eurem Handbuch eure USB Ports gefunden habt könnt ihr diese mit den Kabeln eures Gehäuses verbinden. Wenn ihr ein FireWire Anschluß haben solltet geht genauso vor wie bei USB. Nicht jedes Board stellt FireWire zur verfügung. Gegebenenfalls müsst ihr darauf verzichten.
Trickkiste - Kabelverlegen
Ja das leidige Thema mit den Kabel.
Wer sich das Luftkühlungs HowTo angesehen hat der weiß das man auf einen freien Luftstrom achten sollte, außerdem macht es das Auge glücklich wenn die Kabel ordentlich sind!
Mein Tipp: verlegt die Kabel hinter dem Mainboardblech und der der Rückwand.
Versucht NICHT die Kabel unter dem Mainboard her zu ziehen! Um die Kabel an die Stelle zu bekommen wo ihr sie haben wollt, könnt ihr Kabelbinder nehmen, manche Hersteller legen dem Netzteil auch Klettbinder bei. Im Großen und Ganzen ist es eine Übungssache es wirklich Ordentlich zu verlegen. Verlegt zuerst die Stromkabel, das für die Grafikkarte legt euch nur grob zurecht. Danach geht an die Datenkabel.
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Hinweis:
Aufgrund der Länge des Artikels ist es schwer nichts zu übersehen. Solltet ihr Fehler finden - egal welcher Art, bitte eine PM an mich. DANKE
Für offene Fragen bitte auch eine PM!
Ein großes Danke geht in alphabetischer Reihenfolge an:
casiopeia, maskulin, rocko und tim
Sollte Interesse an einem Archiv bestehen in dem die Bilder in voller Auflösung zu finden sind, bitte eine PM























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