
Intels aktuelle IGP Grafiklösungen – Lachhaft für Gamer. Larrabee tot. Was also tun?
Die Antwort: Doppelte bis dreifache Power fürs Volk. Die neuen Intel Grafikchips GT1 und GT2 erscheinen zusammen mit Sandy Bridge und sind Bestandteil der internen Cores von Sandy Bridge. Intel will diese nicht mehr IGP nennen, statt dessen vergibt Intel Codenamen wie bei Nvidia und ATI.
Die stärkste GPU der Sandy Bridge Riege hört auf den Namen “GT2″ und besitzt 2 Kerne mit je 12 s.g. Execution Units (EUs), ähnlich der Streamprozessoren bei AMD und CUDA Cores bei Nvidia.
Diese wird vornehmlich in den stärksten Sandy Bridge Chips verbaut werden und erreicht eine Leistung, die gar schneller arbeiten kann, als eine Radeon HD 5450 – für Intel Grafikchips eine beeindruckende Leistung!
Und wenn GT2 mal nicht gefordert wird, springt der neue Grafik Turbo Mode ein und übertaktet die GPU innerhalb der TDP. Genaue Taktangaben gibt es bisher aber noch nicht – nur Gerüchte.
Hier muss AMD mir Fusion sich was einfallen lassen, denn so schnell hat wohl keiner die Intel Grafiklösungen in Sandy Bridge erwartet.
Nachteil: Die Chips besitzen keine DX11 Erweiterung, statt dessen setzt Intel vorerst auf DX10.
Die Einsteiger- freundliche Lösung “GT1″ besitzt einen Kern mit 6 Execution Units. Die Power verdoppelt sich ggü. der aktuell stärksten IGP Lösung seitens Intels. Sie wird nicht nur in den Einsteiger Sandy Bridge Chips verbaut werden, sondern auch im vornehmlich in Notebooks.
Auch hier gilt: DX11 Fehlanzeige – aber dafür mit Turbo Mode.
Was kann man also nun sagen? Nicht nur das Sandy Bridge deutlich schneller arbeiten wird als die aktuelle Generation bei gleichzeitig weniger TDP, nein auch die Grafik, die nun Bestandteil der Sandy Bridge Garde ist (aktuell nur Clarkdale und Allendale mit integrierter IGP) wurde deutlich verbessert. Zwar fehlt ihr die DX11 Erweiterung, dafür kommt sie mit nie dar-gewesener Power daher – aus Sicht der Intel Grafikchips.
AMD muss sich also was einfallen lassen. Ein Vorteil hat AMD aber schon: Deren Fusion Chips kommen mit DX11 Erweiterung daher. Außerdem besteht noch ein weiteres Problem, was bei Intel bekannt ist: Die Treiber.
Natürlich wird auch die Grafik von Sandy Bridge entsprechend Treiber benötigen. Und die Intel Grafiktreiber sind nun mal nicht das tollste was es gibt. Wenn hier Intel auch noch Hand anlegt, dürfte Intel mit Sandy Bridge tatsächlich für eine große Überraschung sorgen.

