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Intels dritte Core Generation „Ivy Bridge“ – der nächste Tick in 22nm

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Fazit

Als Schlusswort bleibt zu sagen, dass die dritte Core-Generation einen positiven Eindruck hinterlassen hat. Die Prozessoren sind zwar nur etwas leistungsfähiger aber dafür auch wesentlich sparsamer geworden. Genau andersherum verhält es sich mit der neuen integrierten Grafikeinheit. Der HD 4000 Chip hat gegenüber seinem Konkurrenten aus dem letzten Jahr beträchtlich zugelegt, benötigt dafür aber auch etwas mehr Strom aus der Steckdose.

Einen bitteren Beigeschmack hat jedoch der Übertaktungsversuch hinterlassen. Vermutlich durch die von Intel verwendete Wärmeleitpaste verursacht, kann bei 4,5 GHz mit Lüftkühlung nicht wirklich von einer alltagstauglichen Konfiguration gesprochen werden, etwas das unser älterer Sandy Bridge Prozessor locker wegsteckte.
Hier gilt: Wer gerne übertaktet, ist mit der zweiten Core-Generation Sandy Bridge immer noch wesentlich besser bedient, als mit den neuen Intel Prozessoren. Bis 4,2 GHz lief unser 3770K auch mit humanen Temperaturen stabil, was jedoch angesichts der Übertaktungserfolge mit Sandy Bridge CPUs geradezu lächerlich wenig erscheint. Die neuen K-Prozessoren verlieren somit den entscheidenden Reiz.

Zusammenfassend kann man sagen: Wer sich für maximale Prozessor-Leistung interessiert und dabei auch nicht vor umfassenden Übertaktungsversuchen zurückschreckt, greift besser zu Sandy Bridge. Der Vorteil den die neue dritte Core Generation in wenigen Fällen erreicht, wird durch die bessere Übertaktbarkeit von Sandy Bridge mehr als ausgeglichen.
Auf der anderen Seite hat gerade Ivy Bridge für diejenigen, die sich gerne einen sparsamen Computer zusammenstellen wollen, der auch nicht unbedingt eine zusätzliche Grafikkarte braucht, einen entscheidenden Vorteil und auch Gelegenheits-Spieler können dank leistungsfähiger GPU glücklich werden.

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Kommentare (9)


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Das nenne ich mal ein wirklich gelungenes Review! Wirklich SimsP, das hast du echt klasse hinbekommen. Wer da noch alles im Hintergrund mitgewerkelt hat würde mich ja auch mal interessieren :D Mir gefällt ausgesprochen gut, dass ihr den Schwerpunkt bei den Benchmarks nicht auf Spiele gesetzt habt und, dass ihr den Zusammenhang zwischen der Taktfrequenz und der Leistungsaufnahme von Ivy und Sandy auf diese Weise verglichen habt.


Ich wollte eigentlich bei Ivy + einem entsprechenden MB wieder mal zuschlagen und meinem System ein Upgrade gönnen. Aber leider passt mir das finanziell grade überhaupt nicht in den Kram. Außerdem brauche ich derzeit eigentlich keine Extraleistung zu den aktuellen Preisen, jedoch würden mich der niedrige Verbrauch im Idle und Normalbetrieb in Kombination mit der Mehrleistung schon reizen. Insbesondere weil auch die Grafik ausreichend potent ist. Funktioniert das Umschalten zwischen der GPU in Ivy und einer dedizierten Grafiklösung mittlerweile eigentlich reibungslos (automatisch)? Wenn das ginge, könnte ich die GTX570 die meiste Zeit schlummern lassen und nur bei Bedarf "den Turbo zünden".

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SimsP's, SimsP's, und ganz alleine SimsP's. Das Review hat er ganz alleine gewuppt.

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Hut ab, wirklich toll gemacht!:)

Um nochmal zurück auf meine Frage zu kommen: Wie zuverlässig funktioniert das Umschalten zwischen IGP und dedizierter Karte?

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Sry hab deinen Post gestern gar nicht mehr mitbekommen.
Ein automatisches Umschalten ist so nicht ganz möglich. Im Bios kann man die Chips zwar ganz einfach wechseln, wie man will, aber das gilt nicht so ohne weiteres für den Dauerbetrieb.
Viele Mainboard-Hersteller verbauen allerdings mittlerweile Lucid Virtu MVP. Da wird eine virtuelle GPU erzeugt, die aus externer Grafikkarte und iGPU besteht. Da kannst du dann auch unter Windows aussuchen, mit welcher der beiden GPUs die Anwendung laufen soll bzw. kannst du auch beide Grafikeinheiten dafür abrichten. Das bringt so ca. 20% Performanceschub gegenüber einer reinen externen Karte.
Allerdings muss dir klar sein, dass du dann bei weitem nicht an den niedrigen Stromverbrauch einer reinen iGPU Lösung herankommst, denn jede Grafikkarte zieht, auch wenn sie nicht verwendet wird Leistung. Die neuen Radeon Hd7000 Karten vermutlich nicht mehr, wenn kein Display angeschlossen ist, aber solange im test die Grafikkarte an das Netzteil angeschlossen war, zog sie genau so viel wie im Idle Modus, sprich 20-30W.

Also eine möglichst stromsparande Lösung bekommst du wirklich nur dann hin, wenn du allein die iGPU verwendest und die externe Karte abklemmst (nicht unbedingt vom Mainboard, aber auf jeden Fall vom Netzteil), oder vielleicht auch mit einer HD 7000. Das konnte ich aber nicht testen, weil ich keine da hatte. Das ändert sich ja demnächst ^^ aber jetzt hab ich keine möglichkeit mehr das mit ner iGPU zu testen.

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Super Review! Gefällt mir sehr gut :)

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Guter Test gewürzt mit vielen eigenen Erfahrungen :)
Ab morgen gehör ich auch zu den Ivy-Bridge-Usern,
dann kommen (hoffentlich) mein 3770K und mein Z77 Extreme 4...
Mal schaun was da mit einer potenten Wasserkülung so geht,
da sollte man die Temperaturen ja zumindest ein stückweit besser im Griff haben.

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Das interessiert mich auch mal. Hatte leider keinen entsprechenden Kühler für Sockel 1155 da.
Über 5 GHz könntest du damit bestimmt schon kommen denk ich mal.

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Ich hab nen Kunplex Kryos XT, der passt zum Glück.
Ist leider alles ausser das Board gekommen, muss also das testen auf Mo verschieben :(
Meinst 5Ghz primestable ?
Das wird schwer, ich kenn so gut wie keinen 3770K der das unter Wasser macht (zumindest im Luxx ist so 4,5-4,8 der Standard),
aber ich denk so 4,6 - 4,8 müsste man mit ner ordentlichen CPU schon schaffen.

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Also wenn ich mich jetzt richtig erinnere sollten 4,7 GHz schon mindestens drin sein.
Find ich aber wie gesagt wirklich krass. Sandy konnte man noch unter Luftkühlung locker auf 5 GHz bringen und war dabei sogar noch deutlich stromsparender.
Klar gibts mittlerweile auch OCer, die Ivy auf über 7 GHz gebracht haben, aber das interessiert mich ehrlich gesagt nur wenig. Mir kommts vor allem auf einen primestablen Alltagsbetrieb an und ich denke mal kaum, dass jemand seinen Home-PC permanent mit LN2 kühlt.

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